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Sonntag, 20. März 2011

Reise durch Swaziland

Bevor wir nach Swaziland gehen erkunden wir den unteren Teil der Panoramaroute um Sabie:
Wir baden in den MacMac-Pools und sehen uns auf kleineren Wanderungen einige Wasserfälle an. Abends sind wir in einem sehr heimeligen B&B wo wir auch ein feines südafrikanisches Nachtessen geniessen (Krokodil und Strauss). Wie das zweite B sagt, können wir am nächsten Morgen ein riesen Frühstück geniessen.
An der Grenze nach Swaziland wird als erstes der Wagen zum einen Teil genauestens, zum anderen Teil überhaupt nicht, durchsucht. Als uns der Zöllner sagt, dass er uns jetzt verhaften muss, stockt uns schon ein wenig der Atem. Auslöser sind einige Guineafowl-Federn. Er erklärt uns, dass man nichts mitnehmen darf und dass er ja auch nicht weiss, ob wir das arme Tier einfach verspiesen haben. Das Lächeln verrät ihn dann aber und wir witzeln noch ein wenig weiter.
Der Grenzübertritt ist zwar mühsam, mit 15 Minuten etwas zeitaufwendig und wir wissen nie genau, was wir mit den Zetteln machen müssen, die uns gegeben werden, aber am Schluss ist alles bei der richtigen Person angelangt und wir können eigentlich problemlos passieren.
In Swaziland sind wir froh um unseren 4x4, denn die Strasse (wenn man dies so nennen kann) ist auf den ersten Km durch das Highveld ziemlich schlimm. Swaziland hat wirklich gewisse Ähnlichkeiten mit Switzerland: sehr hüglig, grün und als wir im MalatojaNP ankommen zieht ein Gewitter auf. Neu sehen wir dort sehr viele Blessböcke, auch rund um den ruhigen, verlassenen und sehr im grünen gelegenen Campinglatz ohne Strom und heisses Wasser.
Autobahnen in Swaziland sind sehr belebt: Velofahrer, Fussgänger, Jogger, Buswartehäuschen, tanzende Schwarzafrikaner, mit Strassenkreide malende Kinder, ab und zu auch Tiere…
Olivia gerät dann auch bereits mit dem Gesetz in Konflikt. In einer 60er-Strecke über 20km/h zu schnell unterwegs, das gibt glatte 60ZAR Busse (rund 8 SFr).
Der Grenzübertritt zurück nach Südafrika klappt auch problemlos, da der Zoll grösser ist wird alles nur ein wenig komplizierter…

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Die Raser-Geldbuße reisst natürlich ein dickes Loch in eure Reisekasse. 60 Emalangeni - echt übel, das bedeutet ja mindestens ein Fläschchen Wein weniger... Mein Mitleid ist mit euch. ;)

Zur Warnung an die anderen Mitleser: im Krüger Nationalpark kosten 20 km/h über der Höchstgeschwindigkeit locker das 15-fache, so um die 100 EUR.

Und wer glaubt, im südlichen Afrika leben die hinterm Mond, der irrt: die Kontrolldichte mit Laser-Messgeräten ist deutlich höher als z.B. auf deutschen Straßen.

Weiterhin viel Spaß!

Gruß vom Bär