Wieder ein Tag zu früh kommen wir im Royal Natal NP an. Der Park rund ums „Amphitheater“ (Bergformation) beschert uns einige Wanderungen:
Am ersten Tag erkunden wir erst die Gudufalls von unten, dann rundeherum um sie noch von oben zu sehen und auf der anderen Seite via Mudslide („Wanderweg“) wieder runter. Jedoch ist dieser Weg sehr steil, die Leitern teilweise kaputt und irgendwie scheint der Pfad unbegehbar. Heil unten angekommen stellt sich dann heraus, dass dieser Pfad momentan geschlossen ist aufgrund eines Steinschlags…
Am zweiten Tag gehen wir aufs Amphitheater rauf vom Sentinel Carpark her. Gott sei dank macht auch das Wetter mit. Der Wanderweg ist meist gut ausgebaut und wir überholen fleissig andere Wanderer. Die Chain Ladders sind erstaunlich hoch und lang, dank dem Nebel sehen wir aber nicht nach unten.
Auf dem Amphitheater angekommen ist die Aussicht nach unten zwar vom Nebel verdeckt, doch es ist sehr eindrücklich, wie dieser die steilen Felswände heraufsteigt.
Am dritten Tag hemmt das Wetter unsere Wanderbegeisterung jedoch ist am vierten tag das Wetter perfekt. So können wir auch noch auf einer Wanderung das Amphitheater von unten anschauen.
Dann geht’s zum Golden Gate Highland NP, wo wir wieder eine kleine Runde wandern und die beiden Safarirunden mit dem Auto machen.
Tags darauf, wie schon fast zur Gewohnheit geworden sind wir auch heute nicht immer auf dem offiziellen Wanderweg und suchen uns eine Route, da die Karte wiedermal nicht sehr hilfreich ist.
Das Wetter ist unbeständig aber wir Wandern trotzdem den ganzen Park ab.
Der Park ist grüner als der Royal Natal und die Felsen sind goldig bis bronzefarbig anstelle von dem grauen Dolomitgestein.
Am letzen Tag im Gebirge geht’s durch Lesotho, welches ärmer zu sein scheint als Südafrika. Auf der Strasse begegnen wir fast ausschliesslich Fussgängern, oft in Decken gehüllt, weniger farbenfroh gekleidet, teilweise mit Sturmmasken, v.a als wir über die Pässe fahren.
Vor lauter Potholes sehen wir da die Strasse kaum mehr – und dies ist noch keine 4x4-Strecke!
Dann die Strasse, oder eher Route über den SaniPass: kaum ein anderes Auto ist anzutreffen. Dafür immer mal wieder Hirten mit Schafen, Kühen oder Pferden. Auch gehende Büsche kommen uns entgegen, beim genaueren Hinsehen entpuppen die sich als Esel, welche vollbeladen mit Ästen und Gräsern sind. Auf dieser erlebnisreichen 4x4-Strecke kommt man am höchsten Berg vom südlichen Afrika vorbei und am höchsten Pub auf einem Pass in Afrika. Die Strecke ist herausfordernd aber die Aussicht wunderschön.
Unser „white Dragon“ schlängelt sich bravourös den Hang hinauf, und auf der anderen, steileren Seite wieder hinunter. Tiptop!
Weiter geht’s an den Beach…
1 Kommentar:
Coole Bilder der Drakensberge.
Gruß vom Bär
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