01.03.2011 – 05.03.2011
Nachdem uns im Marakele NP am Morgen der Kaffe von einem Straussen streitig gemacht wurde, machten wir uns auf den Weg Richtung Nordteil des Krüger Nationalparks.
Der Norden Südafrika’s sieht ganz anders aus als die Region Johannesburg: Viele gerade Strassen über Hügel und Täler, Tempounterschiede von 40-120 km/h auf der Autobahn, viele Stopps, Früchtemärkte an der Strasse, typische Dörfer und viele Schwarzafrikaner neben und auf der Strasse in Schuluniform oder farbenfroher Kleidung.
Der Jahreszeit entsprechend ist der Krüger Nationalpark sehr grün und die Tiere sind nicht immer einfach zu erspähen. Einige Erlebnisse im Krüger NP:
Beim Einchecken im PundaMariaRestcamp outeten wir uns zwangsläufig als Schweizer, denn wie sich herausstellte, waren wir überpünktlich einen Tag zu früh da! ;o)
Michi ist besonders angetan vom Schreiseeadler (African Fisheagle) und er konnte kaum genügend Fotos schiessen, besonders wenn dieser in Action war!
Olivia machen die Elefanten bis jetzt am meisten Eindruck, die so gemütlich im afrikanischen Stil vor unserem Auto über die Strasse schlendern – echt majestätisch! Manchmal auch eher angsteinflössend, wenn so ein Koloss nahe beim Auto ist, und Michi immer noch näher ranfahren möchte…
Einmal, als wir uns auf den Weg zum Picknick-Platz fürs Mittagessen machten, sahen wir 2 Elefanten, dann waren es plötzlich 3,4 und wir befanden uns mitten in einer riesen Elefantenherde! Von allen Seiten kamen sie und wir konnten nicht mehr weiter und mussten stets darauf achten, dass keiner von ihnen aggressiv wurde, da auch viele Kälber dabei waren. Nachdem der grösste Teil vorüber war und auch der Jüngling sich endlich von der Strasse treiben liess, kamen schon die nächsten 6 Elefanten und blieben im Schatten auf der Strasse stehen. Nach längerem Warten konnten wir doch noch passieren und unser Mittagessen geniessen.
Auch eine riesen Herde Büffel trafen wir an, die gerade vor uns die Strasse querte. Vor Erstaunen über uns blieben einzelne auf der Strasse stehen, und die folgenden kamen nicht mehr weiter: Stau! Da erschraken sie und das Wegrennen fühlte und hörte sich an wie ein kleines Erdbeben.
Neben den bereits genannten Tieren trafen wir weitere: Schildkröte, Leguan, Paviane, Kingfisher, Erdhörnchen, Gnus, Nyalas, Kudus, Impalas, Duikers, Wasserböcke, Büffel, Krokodile, Nilpferde und eine schwarze Mamba.
Das Wetter bis jetzt ist herrlich (Sonne, Sonne und Sonnenschein) und wir brüten den grössten Teil des Tages im Auto, da man es im Park selten verlassen darf.
Abends geniessen wir meist Braai (südafrikanisches Barbecue), mal Fleisch, mal Boerewors und trinken Savannah dazu. Über uns erscheinen nach 19.00h die Sterne, abertausende – himmlisch! ;o)
2 Kommentare:
Hey Michael,
als ich Dir schrieb "die Strecke von Johannesburg nach Punda Maria zieht sich ganz schön und ihr solltet sehr früh losfahren, damit ihr rechtzeitig eincheckt!" meinte ich nicht gleich einen Tag früher. ;-)
Gruß vom Bär
Ja :-) wir haben nicht schlecht gestaunt!
Sonst hätten wir wohl noch einen Tag im Marakele angehängt; so konnten wir aber den Norden vom Krüger anschauen (bis Crooks Corner)
Lg Michael
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