Chobe NationalPark
In Kasane (Botwana) campen wir gleich beim Chobe NP, wo wir zwei deutsche Velotourer, die seit ca. 10 Jahren in der CH leben, treffen. Zusammen geniessen wir einen Sundowner an der Bar, wo sich ein weiter Schweizer dazugesellt und erst spät essen wir gemeinsam und tauschen uns bis fast um Mitternacht aus.
Früh am nächsten Morgen räumen wir unsere Rücksitzfläche frei und nehmen Barbara und Franz mit auf eine Safaritour in den Chobe im “White Dragon“. Die Gesellschaft mit den beiden ist echt super und es harmoniert total. Auch werden wir mit vielen Tieren belohnt: Elefanten, Hippos im Wasser und an Land, Warane und Krokis, Impalas, Kudus, Lechwe und Giraffen, riesige Büffelherden, ein weiteres Chamäleon, Warzenschweine, Fischadler und anderes Gevögel. Der Tag vergeht enorm schnell und gemeinsam kochen wir abends ein ausgiebiges Menu.
Die nächsten zwei Nächte campen wir im Nationalpark direkt am Chobe River, wo uns Mungos und ein Impala, später Baboons begrüssen.
Im Nationalpark hat es viele Tiefsandpisten und ein robuster 4x4 ist zwingend. Wieder stossen wir auf überflutete Pisten; sehr schön ist, dass man oft direkt neben oder ein wenig im Fluss fahren kann und der Park somit viel Neues bietet.
Bei einer Rundfahrt treffen wir auf eine Elefantenherde, die uns den Weg versperrt. Nachdem wir im Sand gekehrt haben blockiert uns schon die nächste Herde den Weg. Endlich weitergekommen und auf der Parallelpiste stehen noch mehr Elefanten im weg – so geht es noch einige Zeit weiter bis wir endlich eine elefantenfreie Piste finden und zum Camping fahren können. Die Elefanten durchqueren alle den Chobe River und ziehen nach Norden. Der Park ist einer der 3 Tierreichsten im südlichen Afrika, v.a. extrem viele Elefanten und riesen Büffelherden.
Unterwegs nach Nxai Pan
Wir übernachten in einem kleinen Camp in der Nähe von Nata wo wir am Abend am beleuchteten Wasserloch den Elefanten beim trinken zusehen – der Name Elephant Sands Camp ist berechtigt!
Zudem müssen wir unterwegs wieder alle Früchte abgeben, die wir aber diesmal alle vor Ort verspeisen.
Nxai Pan NationalPark
Am Gate wird kurz erklärt wo unsere Campsite liegt und dann kämpfen wir uns über Tiefsandpisten zur Pan. Nach dem Sand gleicht die Strecke eher einem Acker mit tiefen Fahrrinnen, aber Michi lenkt unseren „white Dragon“ sauber über alle Hindernisse. Die ersten Runden sind dürftig an Game, bis wir am Mittag zu einem Wasserloch kommen. Da ist was los: hunderte von Springböcke, viele Giraffen, ab und zu einen Geier, dann 3 verschiedengrosse Elefantenbullen, Impalas, Strausse. Als sich die Tiere etwas zurückziehen fahren wir weiter und stossen bei einem schlammigen Wasserloch auf einen Elefanten, der für uns xtra eine Schlammbad geniesst und dann wieder davontrottet.
Den Camping haben wir ganz für uns, direkt gegenüber von Baines Baobabs (7 Baobabs nahe beieinander, einer davon umgefallen, wächst jedoch noch weiter) mit Blick auf die Kudiakam Pan (eine Salzpfanne). Mit dem gesammelten Holz zaubert Michi ein riesen Feuer, während die Sonne untergeht und ein Oryx über die trockene Salzpfanne davonwandert – Romantik pur!
Zurück über die Salzpfanne und die Tiefsandpisten lassen wir die Baobabs und den NP hinter uns und fahren nach Maun.
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