Wer benachrichtigt werden möchte (wenn es neue Nachrichten gibt) sendet bitte eine E-Mail mit kurzer Meldung an: lwdspt@hotmail.com

Sonntag, 26. Juni 2011

Nach Hause… 21.6. – 24.6.

Wir machen noch einen Übernachtungsstop in Kuruman und am nächsten Tag stoppen wir nur um zu essen und zu shoppen.
Um 17h00 treffen wir bei Hes und Eric Gilfillan auf der Farm ein und Essen mit ihnen in einem Steak-Restaurant.
Obwohl das Auto jetzt wieder in Ordnung ist und uns gut zur Farm gebracht hat, gibt Hes dem Auto nach all unseren Geschichten einen neuen Namen: “White Devil“.
Nach südafrikanischer Manier werden wir mit Essen verwöhnt (oder gemästet) und am Abend kocht Hes uns noch ein Mal richtig südafrikanisch: Bobotie. Dazu gibt’s noch den Wein von Groot Constantia (welchen wir in Kapstadt beim Weintesten gekauft haben).
Die Nachbarn von Eric und Hes haben einen riesen Vogelpark, wo wir  viele Flamingos, Pelikane, Kraniche und andere Wasservögel sehen und füttern können
Wir gehen noch ein wenig shoppen und werden mit einigen T-Shirts, Hosen und 2 Springbock-Jacken fündig. Vor dem Heimflug testen wir an einem Flohmarkt nochmals unser Verhandlungsgeschick und verabschieden uns schliesslich von den Gilfillans.
Der Rückflug im A380 ist entspannt und wir geniessen die Lounge, die Filme und die Massagefunktion der Sitze in der Business Class. 10 Stunden später werden wir von unseren Familien mit Plakaten erwartet und herzlichst empfangen. Alle zusammen geniessen dann ein Frühstück mit Zopf und Schweizer Käse J.

P.S.: Den Potje haben wir im Handgepäck mit nach Hause genommen.
P.P.S.: Obwohl wir viel Fettiges und Süsses gegessen haben hat Michi 7 kg abgenommen.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Kgalagadi Nationalpark & Augrabies Nationalpark 18.6. – 20.6.

Wir schaffen fast 800km bevor die Sonne untergeht und wir neben dem Tiefsandpfad mitten im Nirgendwo (50km vor dem Kgalagadi NP) wild campen. Die Nacht ist sehr kalt und am Morgen ist das Zelt innen nicht nass sondern mit Eis bedeckt.
Kurz nach Sonnenaufgang erreichen wir den Nationalpark und sehen auch schon bald zum ersten Mal Löffelhunde und einen Honigdachs.
Den Grenzübertritt nach Südafrika ist deutlich: viel bessere Strassen, mehr Tiere und entgegenkommende Autos.
Sonst gehört der Park den Oryx, Springböcken, Kuhantilopen, Gnus und Straussen. Das Highlight stellt jedoch ein Leopard, auf einem Ast liegend, dar. Später sitzt er auf, steigt langsam den Baum hinunter und nach einer Weile verschwindet er dann im Gras.
In der Dunkelheit können wir am beleuchteten Wasserloch Schabrakenschakale, Eulen und Löffelhunde beobachten.
Beim TweeRivieren Gate müssen wir offiziell aus Botswana ausreisen, nach Südafrika einreisen, das Auto kontrollieren lassen und aus dem Park auschecken – das alles klappt reibungslos und recht schnell.
Der Rest des Weges bis Upington verläuft unspektakulär und wir beziehen in der Dunkelheit den Campsite des Eiland Resorts.
Von Upington aus erreichen wir in gut einer Stunde am nächsten Morgen die Augrabie Falls (“Ort des tosenden Lärms“) wo wir eine kleine Wanderung machen und die Fäll von mehreren Positionen bestaunen und fotografieren. Der Oranje-River stürzt dort auf einer Breite von bis zu 150 Meter 56 Meter tief und bildet eine 200 Meter tiefe Schlucht.

Montag, 20. Juni 2011

Okavango Delta 6.6. – 16.6., Teil 2

Der Schock über die lange, aufgezwungene Auszeit unserer Reise sitzt uns noch in den Knochen als wir zu unserem vorgebuchten Bungalow gefahren werden. Unter der Dusche versuchen wir uns mit der neuen Situation abzufinden und wollen das Beste daraus machen.
Am Mittag des folgenden Tages werden wir vom Manager der Nissan Garage persönlich  abgeholt, können in der Stadt einkaufen und beziehen dann mit dem nötigen Gepäck ein Zelt im „Old Bridge Backpackers“. Bryan, der Nissan Manager, seine Frau Nicky und die beiden Kids verbringen mit uns den späteren Nachmittag und Abend an der Bar des Backpackers, stellen uns immer wieder neue Leute vor und so wird eine Runde um die andere spendiert. Bald schon fühlen wir uns sehr wohl im neuen Basecamp…
Tags darauf sind wir zum „Picknick“ an einem Fluss eingeladen, wo eine Sri-lankische Familie alle Freunde und Bekannten zu einem köstlichen Essen und Gemeinschaft eingeladen hat.
Da das Backpackers etwa 7km ausserhalb des City Zentrums liegt, fahren wir jeweils mit einem Sammeltaxi für umgerechnet knapp 1SFr hin und auch wieder zurück. Dank der vielen Zeit die wir haben, klappern wir alle Chartergesellschaften ab und hinterlassen unsere Nummer, damit sie uns im Falle einer Gruppenanmeldung benachrichtigen können. Das tun sie auch bald und noch am selben Tag fliegen wir mit einer Cessna 206 über das Delta. Erst aus der Luft wird einem das Ausmass des Deltas bewusst, die unendlich flache Weite von Botswana und die veränderte Perspektive auf die Tiere verlangt nach einer neuen Strategie im „Game viewing“.
Nach Auto, Boot und Flugzeug erkunden wir einen Tag lang das Okavango Delta per Mokoro, einem Einbaum, das von einem Poler, ähnlich wie durch die Kanäle von Venedig, manövriert wird. Echt etwas einmaliges: beinah lautlos, ausser dem Wasser, das sich am Einbaum bricht, gleiten wir in gutem Schritttempo durch das Delta. Teilweise durch offenes Gewässer, dann durch Schilf, Gräser, über Teppiche von Seerosen (water lilies) und vorbei an im Wasser stehenden Bäumen. Erstaunlich wie die Poler hier den Weg finden, wo alles gleich aussieht und ganz ohne GPS oder Karte.
Vor dem Mittagessen machen wir einen stündigen Fussmarsch auf einer Insel, wo wir einer Herde Gnus und Zebras begegnen. Desweiteren sehen wir Letschwes durchs Wasser rennen und in sicherer Entfernung einen Elefanten.
Am Mittwoch sollte das Auto bis am Abend  fertig sein jedoch ist die Kupplung erst jetzt in Gaborone eingetroffen. Tags darauf bekommen wir die Meldung, dass das Auto um 17:00 fertig ist. Als wir um 17:30 in der Werkstatt erscheinen, hat unser „white Dragon“ nur 3Räder, eines davon wird soeben wieder abmontiert, also noch lange nicht fahrtüchtig. Von Bryan und Nicky werden wir zum Nachtessen eingeladen und als wir um fast 21 Uhr erneut in der Garage ein unfertiges Auto antreffen, bieten sie uns ihre Couch zum ruhen an, bis wir unser Zelt wieder haben. Da dösen wir auch bald ein, bekommen knapp mit dass Bryan etwa um Mitternacht das Haus verlässt.
Erst nach 07:00 kommt Bryan zurück, da er und der Mechaniker die ganze Nacht durchgearbeitet haben. Endlich, um 9 Uhr können wir unseren XTrail, vollgetankt und sauber wieder übernehmen.
Nun heisst es Kilometer abspulen um möglichst Nahe zum Kgalagadi Nationalpark zu kommen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Okavango Delta 6.6. – 16.6. Teil 1

Das Okavangodelta, das grösste Binnendelta (der Fluss fächert sich dabei auf und versickert im Kalaharibecken bzw. verdunstet zu großen Teilen) der Welt, besuchen wir erst mit dem eigenen Auto im Moremi Game Reserve. Auch dort ist ein 4x4 Pflicht und grosse Bodenfreiheit, sowie ein Schnorchel, wegen Wasser und Sand von Vorteil.
Am Gate werden wir informiert, welche Pisten befahrbar sind und welche unter Wasser stehen.
Auf dem weitläufigen Camping (North Gate) fühlt man sich einsam in der Wildnis, da die Stellplätze weit auseinander liegen und im ganzen Park die Vegetation dicht ist.
Das grosse Feuer am Abend hält die Hyäne nicht davon ab, sich von hinten bis 2m an uns heranzuschleichen und jagt uns damit schon einen kleinen Schrecken ein. Das Tier sieht von so nah doch recht gross aus!
Noch zweimal stattet sie uns einen Besuch ab und lässt sich durch das Blenden mit der Taschenlampe kaum beeindrucken. Mit der Machete im Anschlag steigen wir in unser Dachzelt auf und geniessen die ganze Nacht die Geräuschkulisse: Elefant ganz nahe, Löwengebrüll, Grunzen von Hippos, Vögel, Bellen, knirschende und raschelnde Blätter…
Um nach Xakanaxa ([schnalzlaut]akana[schnalzlaut]a gesprochen) müssen wir die 30km zurück zum SouthGate und von da über 40km diagonal durch das Reserve, da die direkte Piste an mehreren Stellen überschwemmt ist. Dort angekommen versuchen wir die verschiedenen Wege und Loops aus, müssen aber immer wiedermal wenden wegen Wasser und Schlamm.
Wir chartern ein Motorboot und finden noch 6 weitere, die uns begleiten und so wird die Fahrt auf dem Wasser recht günstig. Durch Schilf, Schilf, etwas Papyrus, einige Wasserlilien und nochmals Schilf kurven wir 2 Stunden durch das Okavango Delta, sehen einige Lechwes und Hippos und geniessen die Landschaft.
Die Brücken (1st-4th Bridge) im Moremi sind auch ein Abenteuer für sich; zum Teil überschwemmt, baufällig oder die Konstruktion ist mit den paar kleinen Holzstämmen nicht gerade vertrauenserweckend…
Der Park fordert auch den Autos und Autofahrern einiges ab: Ein Konvoi, der die “gesperrte“ Piste fährt, bleibt ab dem zweiten Wagen im Wasser stecken. Diesen herausgezogen, kämpft sich das dritte durch nackentiefes Wasser und zerstört so Auto und durchnässt die gesamte Ausrüstung.
Auch andere bleiben im Wasser stecken wobei nur die Ausrüstung und das Innere des Autos voll Wasser und Schlamm wird oder der Auspuff gefüllt wird. Die holprigen Strassen fordern bei einem sich in den Flitterwochen befindenden Pärchen ihren Tribut: Ermüdungsbruch der Dachträger fürs Dachzelt (ausgeflittert).
Wir helfen tatkräftig mit Werkzeug, Abschleppen, Taxidienst und aufmunternden Worten.
Bei uns brauchte es weder Wasser noch holprige Strassen:
Kurz nachdem wir einige Löwen passiert haben will Michi im Tiefsand runterschalten, doch wir bleiben stecken. Nun versuchen wir etwas Sand wegzuschaufeln und Äste unter die Räder zu schieben. Wieder im Auto sehen wir jedoch, dass die Räder gar nicht spulen, sie drehen sich überhaupt nicht! Auch wenn ein Gang eingelegt ist kann man die Kupplung voll loslassen, und der Motor stirbt nicht ab!?!
Bald kommen Südafrikaner, die uns erstmal rückwärts aus dem Tiefsand ziehen. Mit Mannskraft und einigem Handling ist nun das Auto der Südafrikaner so vor unser Auto platziert, dass sie uns bis zum Camping an der Third Bridge schleppen können. Durch Tiefsand, über ausgewaschene Strassen, über Fourth Bridge und schliesslich über oder eben durch die in erschreckend tiefem Wasser stehende Third Bridge ist das ein echtes Abenteuer! Ein Mechaniker meint, es sei wohl etwas mit der Kupplung, was aber in Maun repariert werden muss. Der Tourenguide der Office checkt den Preis, wenn jemand aus Maun uns holen kommt: rund 500SFr! Michi zieht los um die anderen Leute auf den Campgrounds zu fragen, ob jemand morgen nach Maun fährt und uns abschleppen könnte. Erst am Abend finden wir jemanden, der uns bis zum South Gate (100km von Maun) ziehen kann.
Als wir dann vom Zähneputzen zu unseren Zelten gehen, hören und sehen wir gut 10m weit entfernt ein riesiges Nilpferd, das gerade alles Gras um die Campsites frisst. Schnell in unserem Dachzelt in “Sicherheit“ beobachten wir das Tier mit der Taschenlampe, wie es ungestört etwa 4m von unserem Auto weg alle Gräser kürzt.
Am nächsten Tag werden wir 60km mit Tempo 20km/h wieder durch Wasser, Tiefsand, Schlamm, Löcher und Gras abgeschleppt, aber alles geht glatt. Am Southgate finden wir nach 1,5h einen Arbeiter mit Bakkie, der uns für 80US$ nach Maun zur NissanGarage schleppt.
Nach afrikanischer Art warten wir bis das zum Teil inkompetente Personal verschiedene kleinere Aufgaben bewältigt hat und nach einer ungewissen, unendlich lang erscheinenden Weile wendet sich der Manager an uns mit niederschmetternden News. Die Kupplung ist erneut defekt und die Ersatzteile müssen in Südafrika bestellt werden. Bis unser Auto fahrtüchtig sein wird, wird es Donnerstag (in 6 Tagen) werden!!!
Fortsetzung folgt…

Mittwoch, 15. Juni 2011

Chobe NP & Nxai Pan NP 31.5.-6.6.

Chobe NationalPark
In Kasane (Botwana) campen wir gleich beim Chobe NP, wo wir zwei deutsche Velotourer, die seit ca. 10 Jahren in der CH leben, treffen. Zusammen geniessen wir einen Sundowner an der Bar, wo sich ein weiter Schweizer dazugesellt und erst spät essen wir gemeinsam und tauschen uns bis fast um Mitternacht aus.
Früh am nächsten Morgen räumen wir unsere Rücksitzfläche frei und nehmen Barbara und Franz mit auf eine Safaritour in den Chobe im “White Dragon“. Die Gesellschaft mit den beiden ist echt super und es harmoniert total. Auch werden wir mit vielen Tieren belohnt: Elefanten, Hippos im Wasser und an Land, Warane und Krokis, Impalas, Kudus, Lechwe und Giraffen, riesige Büffelherden, ein weiteres Chamäleon, Warzenschweine, Fischadler und anderes Gevögel. Der Tag vergeht enorm schnell und gemeinsam kochen wir abends ein ausgiebiges Menu.
Die nächsten zwei Nächte campen wir im Nationalpark direkt am Chobe River, wo uns Mungos und ein Impala, später Baboons begrüssen.
Im Nationalpark hat es viele Tiefsandpisten und ein robuster 4x4 ist zwingend. Wieder stossen wir auf überflutete Pisten; sehr schön ist, dass man oft direkt neben oder ein wenig im Fluss fahren kann und der Park somit viel Neues bietet.
Bei einer Rundfahrt treffen wir auf eine Elefantenherde, die uns den Weg versperrt. Nachdem wir im Sand gekehrt haben blockiert uns schon die nächste Herde den Weg. Endlich weitergekommen und auf der Parallelpiste stehen noch mehr Elefanten im weg – so geht es noch einige Zeit weiter bis wir endlich eine elefantenfreie Piste finden und zum Camping fahren können. Die Elefanten durchqueren alle den Chobe River und ziehen nach Norden. Der Park ist einer der 3 Tierreichsten im südlichen Afrika, v.a. extrem viele Elefanten und riesen Büffelherden.

Unterwegs nach Nxai Pan
Wir übernachten in einem kleinen Camp in der Nähe von Nata wo wir am Abend am beleuchteten Wasserloch den Elefanten beim trinken zusehen – der Name Elephant Sands Camp ist berechtigt!
Zudem müssen wir unterwegs wieder alle Früchte abgeben, die wir aber diesmal alle vor Ort verspeisen.

Nxai Pan NationalPark
Am Gate wird kurz erklärt wo unsere Campsite liegt und dann kämpfen wir uns über Tiefsandpisten zur Pan. Nach dem Sand gleicht die Strecke eher einem Acker mit tiefen Fahrrinnen, aber Michi lenkt unseren „white Dragon“ sauber über alle Hindernisse. Die ersten Runden sind dürftig an Game, bis wir am Mittag zu einem Wasserloch kommen. Da ist was los: hunderte von Springböcke, viele Giraffen, ab und zu einen Geier, dann 3 verschiedengrosse Elefantenbullen, Impalas, Strausse. Als sich die Tiere etwas zurückziehen fahren wir weiter und stossen bei einem schlammigen Wasserloch auf einen Elefanten, der für uns xtra eine Schlammbad geniesst und dann wieder davontrottet.
Den Camping haben wir ganz für uns, direkt gegenüber von Baines Baobabs (7 Baobabs nahe beieinander, einer davon umgefallen, wächst jedoch noch weiter) mit Blick auf die Kudiakam Pan (eine Salzpfanne). Mit dem gesammelten Holz zaubert Michi ein riesen Feuer, während die Sonne untergeht und ein Oryx über die trockene Salzpfanne davonwandert – Romantik pur!

Zurück über die Salzpfanne und die Tiefsandpisten lassen wir die Baobabs und den NP hinter uns und fahren nach Maun.

Montag, 13. Juni 2011

Maus - ohne Worte

Zambia 29.5.- 31.5.

Grenzübertritt Namibia-Zambia
Beim Grenzübertritt in Katima Mulilo  merkt man unweigerlich, dass wir jetzt in Schwarzafrika angekommen sind! Hinter jedem Schalter (und von denen müssen wir 5 aufsuchen) sitzt eine unmotivierte “Arbeitskraft“ nach der anderen und wir bezahlen für uns als Personen, dann geht’s in ein dubioses Hinterzimmer wo wir Einfuhrgebühren fürs Auto bezahlen. Weiter geht’s in einen schmudligen Wohnwagen und dort bezahlen wir Versicherung fürs Auto und  dass wir die Grenze passieren dürfen und zu guter letzt geht unser Geld bei einem take away-ähnlichen Container für die Strassenbenutzung drauf.
Aber dann…sind wir offiziell in Zambia eingereist J

Vic-falls
In Livingstone packen wir unsere Kamerausrüstung und Regenjacke und gehen Richtung des unüberhörbaren Getöses und sehen die Fälle auch bald, oder mindestens einen kleinen Teil davon. Auch Mosi-oa-Tunya = „Donnernder Rauch“ genannt sind die Fälle der längste einheitlich herabstürzende Wasserfall der Erde mit einer Breite von 1708 Meter und Tiefe von 110 Meter. Im Moment stürzen 10 Millionen Liter Wasser in der Sekunde herunter und der Sprühnebel kann bis 300 Meter in die Höhe sprühen.
Auf verschiedenen Wegen kommt man oben an die Fälle, gegenüber und mitten in die Gist, wo wir „pflotschnass“ werden, ausser allem was sich unter der Jacke befindet. Anschliessend steigen wir noch ab zum Boiling Pot, wo das Wasser davon fliesst und besuchen dann die Curio Stände, wo wir nicht ums feilschen rumkommen, aber doch ziemlich hart bleiben.
Am Tag darauf sehen wir die Fälle von oben – wir gönnen uns unseren allerersten Heliflug. Die Sicht auf die Fälle ist atemberaubend, und bei den scharf gezogenen Kurven wird’s im Magen doch etwas flau. Erst aus der Luft sieht man die ganze Dimension und auch die Schlucht nach den Fällen.

Zambia (20x so gross wie die Schweiz, 11 Mio. EW)
Im allgemeinen wirkt das Land ärmer und die Infrastruktur ist weniger ausgebaut wie in den südlicheren Länder. Ein Grossteil des Landes liegt über 1500müM. Zambia ist ein sehr teures Reiseland, da alle Waren von Südafrika importiert werden und die Touristen etwa das zwanzigfache wie Einheimische für Nationalparks,… bezahlen. Die Währung ist Kwacha (Quatscha ausgesprochen) und mit 1Sfr= 5‘000 Kwacha ist die 20er-Note doch ganze 0.4 Rappen wert.

Grenzübertritt Zambia-Botswana
Die Ausreise aus Zambia ist weniger kompliziert, ausser dass wir mit einer Fähre, oder wie man diesem Kutter sagen will, nach Kasane übersetzen müssen. Von einigen Jungs, die unser Geld zu miserablen Kursen wechseln möchten, wird uns der Ablauf erläutert: erst uns ausstempeln lassen, bezahlen für die Fähre und dann warten bis eine Fähre Platz hat (natürlich machen sie dies nicht aus „goodwill“).
Nach etwa einer Stunde darf Michi auf die Fähre fahren, Olivia muss zu Fuss einsteigen. Nach dem Übersetzen sind wir in Botswana, lassen uns einstempeln, zahlen fürs Auto und müssen, bevor wir Schuhe und Pneu desinfizieren müssen alle Früchte und Gemüse abgeben wegen Gefahr der Fruchtfliege…

Sonntag, 12. Juni 2011

Caprivi 25.5.-29.5.

Nach dem Etosha gehen wir nach Tsumeb, die grösste Stadt in der Nähe. Auf dem Weg witzeln wir noch, dass zum Glück mitten in der Woche ist und alle Läden offen haben werden – jedoch haben wir nicht mit dem African Day gerechnet! Alles geschlossen.
Am nächsten Morgen können wir jedoch unser Reifen endgültig flicken lassen und unsere Vorräte auffüllen.
Wir machen uns auf in Richtung CapriviStreifen. Leider wollten wir zu schnell da sein, denn schon bald werden wir von der Polizei angehalten. Mit 129km/h haben wir 9km/h zu viel auf dem Tacho, das kann ja nicht so viel kosten. Aber wir haben die Rechnung mit der Swaziland-Polizei gemacht, die Namibier sind härter: 800N$ (100SFr)!!!
Wieder befinden wir uns auf endlos geraden Strassen gesäumt von Gras, Bäumen und Sträuchern. Immer wieder sind Kühe, Geissen oder Menschen auf und neben der Strasse, welche in den zahlreichen kleinen Kraals links und rechts der Strasse wohnen, in kleinen, einfachen runden Hütten mit Strohdach. Kinder in einfacher Schuluniform sind auf dem Nachhauseweg von der Schule,  Frauen, oft  ein Baby auf den Rücken gebunden, balancieren grosse Körbe, Eimer oder Kanister auf dem Kopf oder sind am Essen zubereiten.
Wir übernachten bei den Popafalls, die aufgrund des vielen Wassers zu einer Stromschnelle geflutet worden sind und am nächsten Tag besuchen wir den Mahango Game Park an der Grenze zu Botswana. Neu sehen wir da eine Herde Letschwe, die durch den Okavango waten und auch einige Hypos an Land. Ein faszinierendes Schauspiel liefern zwei männliche Giraffen, die sich im umkreisen, plötzlich stoppen und dann ihren langen Hals schwingen, so dass der Kopf mit den Hörnern voran hart am Hinterschinken des Konkurrenten aufschlägt, immer und immer wieder. Bei jedem Aufschlag hört man den dumpfen Knall.
Am Abend sehen wir noch 32 Rappenantilopen (zum ersten Mal), die gerade am Okawango trinken gehen und die Gänse dort verscheuchen.
Im Park und am Abend auf dem Camping treffen wir Richi und Claudia, ein Schweizer Paar, die mit ihrem Pinzgauer schon einige Reisen genossen haben und nun noch etwa die gleiche Route wie wir machen. Vielleicht sieht man sich ja wieder…
Am Morgen geniessen wir unser erstes frisches selbst über dem Feuer im Potjie (Poikie) gebackenes Brot und fahren dann bis Katima Mulilo, von wo aus wir nach Zambia weiterreisen werden.
Doch noch bevor wir nach Zambia aufbrechen sehen wir, dass ein gebrauchter Kaugummi im Papier im Auto angeknabbert wurde und schon bald finden wir heraus, dass auch die Kartoffeln, das Mehl und die Käsesauce dem Tier zum Opfer fielen…
Mittlerweile sind die Mausefallen im Auto aufgestellt und warten darauf zuzuschnappen…

Samstag, 28. Mai 2011

Etosha NationalPark, 21.5.-25.5.

Unser Auto funktioniert wieder tadellos (ausser dass wir mitten im Etosha NP unseren Reifen wechseln mussten…)
Der Etosha Nationalpark ist etwa halb so gross wie die Schweiz und mitten drin erstreckt sich eine riesige trockene Salzpfanne…ausser jetzt ;-)
Etosha bedeutet “grosser weisser Platz“ aber im Moment strahlt die Pfanne in blau-rosa. Ein 6000km2 grosser See, wo man das andere Ufer nicht sehen kann und es wimmelt von tausenden von Flamingos aufgrund der ausserordentlich starken Regenfälle dieses Jahr.
Dementsprechend ist der Park auch grüner als sonst und die Tiere sind wohlgenährter.
Bei jedem der 3 Camps befindet sich eine Wasserstelle, die nachts beleuchtet ist und man gemütlich von erhöhter Position Tiere beobachten kann.

Hier einige Erlebnisse:
Im Westen des Parks kommen wir nur sehr langsam vorwärts, da überall grosse und kleine Zebra- und Springbockherden meist die Strasse belagern. Einige lassen sich fast nicht wegscheuchen und wir fahren in Streichelnähe an ihnen vorbei. Wir schätzen die gesehenen Zebras auf über 1000! (Sowie Springböcke)

Sehr amüsiert hat uns ein Boxkampf von Erdhörnchen, die zu dritt pausenlos aufeinander einprügelten (zum Glück gibt’s Video J)

Wir beobachten eine Horde Geier, die sich über ein totes Gnu streiten und viele kreisen oben am Himmel und stossen auch zum “Festmahl“ dazu.

Bei den Wasserstellen in den Camps:
Zwei Mal können wir Zebraherden zusehen, wie sie vorsichtig und schreckhaft ihren Durst nach- und miteinander löschen und die weiss-schwarzen Streifen das stille Wasserloch zum Leben erwecken. Nach Sonnenuntergang kommen 30 Elefanten in allen Grössen vorbei und Spitzmaulnashörner gehen baden. Auch Löwen kommen an den verschiedenen Wasserstellen zu Besuch und brüllen uns und einige verängstigte Touristen aus dem Schlaf. Einem Löwen können wir dabei aus nächster Nähe beim Trinken zusehen. Unser Highlight war aber der Leopard, der elegant auf Futtersuche an der Wasserstelle vorbeischlich. Die meisten Tiere nimmt man erst Wahr wenn sie im Lichtkegel auftauchen und selbst ein massiges Nashorn verschwindet geräuschlos.

Da wir am Tag zuvor in der Savannenlandschaft Löwen in einiger Entfernung gesichtet haben steuern wir diesen Ort am Morgen wieder an und siehe da: 1 Löwenmännchen, 2 Weibchen und 4 Junge. Nur etwa 15 Meter von der Strasse. Wir geniessen und warten alleine einige Stunden und hoffen, dass die faulen Katzen endlich grosses Kino bieten. Und es lohnt sich: Das Männchen und ein Weibchen laufen zu uns an den Strassenrand, legen sich 2.5m von unserem Auto in den Schatten. Jede Bewegung vom Blinzeln über Gähnen bis zum am Boden Rollen wird sofort digital festgehalten.

Plötzlich rennt ein raubtierartiges Wesen am Strassenrand entlang – ein Leopard, endlich! Nun sind unsere “Big 5“ vollständig!

Bei einer Wasserstelle sehen wir bereits von weitem, dass da ein paar Elefanten sind. Wir stellen uns in aussichtsreicher Position hin und sind auch bald von folgenden Autos eingekeilt. Die Elefantenherde wird immer grösser und ein paar Tiere trotten hinter der Autoreihe durch, weg von der Wasserstelle. Dann plötzlich unruhiges Getröte, eine andere Herde kommt gerade aus dieser Richtung zum Wasser und drängt die Tiere zurück. Unruhe, keifen, wildes Ohrenweddeln, tröten – und ob das noch nicht genug wäre müssen jetzt auch ausgerechnet noch Autos rumkurven, um bessere Sicht zu erhaschen. Dann sind wir nicht nur von den Autos, sondern auch von den aufgeregten Tieren, deren Anzahl nun etwa bei 70 liegt, eingekeilt. Das Filmen und Beobachten macht plötzlich nicht mehr so viel Freude mit ungutem Gefühl im Bauch und steigendem Pulsschlag. Irgendwann lichtet sich das Ganze dann aber und so schnell als möglich kurven wir davon – puuh! Jetzt brauchen wir eine Pause und was zwischen die Zähne! Doch diese Hoffnung wird auch nochmal arg strapaziert, als wir 3 weitere Elefanten erblicken, die auf der Strasse entgegenkommen. Gottlob ist die Abzweigung zur Picknickstelle aber noch einige Meter vorher – aufatmen…

Eine der Wasserstellen steuern wir mehrmals an, da sie besonders Tierreich ist. Bei einem Besuch trinken 9 Giraffen und eine grosse Herde Gnus liegt unweit davon. Dann kommen Impalas, Springböcke, Zebras, Kudus, Warzenschweine, Oryx und Guinea Fowls mit- oder nacheinander dazu – da ist echt was los! Da sich die Impala- und Kudumännchen gerade in der Brunft befinden wird gekämpft und [peeeep].

Im Gegensatz zu Südafrika sehen wir hier viele Oryx und das erste Mal Kuhantilopen. Ein Chamäleon retten wir von der Strasse und beobachten wie es seine Farbe von hellgrün zu schwarz wechselt. Als eine grosse Puffotter von uns flüchtet sind wir erleichtert (da Puffottern die einzigen Schlangen sind, die normalerweise nicht flüchten, sich auf ihre Tarnung verlassen und wenn man ihnen zu nahekommt beissen).

Freitag, 20. Mai 2011

Windhoek, Erongo Mountains, Swakopmund, Cape Cross, Twyfelfontein, Waterberg Plateau NP 12.5.-20.5.

Windhoek 12.5.-14.5.
Da unser Auto ziemlich üble Geräusche von sich gibt, wollen wir es in Windhoek (Namibias Hauptstadt, 250‘000Einwohner, 1700m.ü.M) durchchecken lassen. Die Nissangarage ist schnell gefunden und der Mann am Empfang meint, dass wir das Auto bringen können. Also suchen wir in der Nähe ein Apartment, wo wir all unser Gepäck deponieren und bringen das Auto zur Garage. In der Office meinen sie dann, dass sie in 2 Wochen Zeit hätten. Da wir eher mit Stunden als Wochen gerechnet haben, suchen wir eine andere Garage. Nach etlichen Versuchen und einigen Stunden immer dieselbe Antwort: “Fullybooked“ oder nur eine bestimmte Automarke.
Endlich eine Garage gefunden erfahren wir, dass der Generator der Übeltäter ist und da die Ersatzteile schwer zu bekommen sind, müssen wir bis zum nächsten Tag warten. Am nächsten Tag wird uns am Morgen mitgeteilt, dass es noch länger gehen wird, also verlängern wir im Apartment um eine Nacht und schauen uns Windhoek an. Die Sehenswürdigkeiten sind schnell gesehen und zum einkaufen haben wir auch nicht so Lust, da wir nicht wissen, wie lange und wie teuer es noch wird mit dem Auto...
Am Abend können wir das Auto abholen und alles scheint wieder in bester Ordnung. :-)
Am nächsten Tag füllen wir unseren Kühlschrank auf und verlassen die Stadt Richtung Westen.

Erongo Mountains 14.5.-15.5.
Froh dass wir wieder aus der Stadt sind und in der Natur, unterschätzen wir unterwegs eine der vielen Flussquerungen und bleiben (da im falschen Gang und 2WD) im nassen Tiefsand stecken. Ein wenig Graben und 4 Steine helfen aber und der “white Dragon“ quält sich aus dem Fluss. Auf dem Ameib Farmgelände wandern wir erst zu der Philipp’s Cave, wo wir Buschmannzeichnungen bestaunen und von wo aus wir eine tolle Aussicht über die Mountains geniessen. Einige Km weiter auf einer riesigen Granitplatte parken wir das Auto unterhalb des Elephants Head, gehen an hausgrossen runden Felsen vorbei, die wie am Hang angeklebt scheinen und machen einen Klettersteig auf das Plateau. Dieser hat uns sehr beeindruckt. Der Weg ist schön und spektakulär: Durch die Felsen und drüber, unten- und zwischendurch bei extrem schmalen stellen und einige Kletterpartien bis man oben eine tolle Aussicht geniessen kann. Am Tag darauf schauen wir uns die grosse Spitzkoppe an, einen ockerfarbenen Berg in Form des Matterhorns.

Swakopmund 15.5.-16.5.
An der Atlantikküste liegt das schöne Städtchen Swakopmund (Namibia’s 3. grösste Stadt, 25‘000 Einwohner). Diese gefällt uns rein optisch viel besser als Windhoek, hat viele schöne und spezielle Häuser, eine Strandpromenade und scheint viel „sauberer“. So flanieren wir durch die Stadt und finden ein schönes Restaurant direkt am Meer. Dort nehmen wir Platz an einem Tisch mit bestem Blick auf die Wellen, die sich am Ufer brechen und bestellen Fisch, den sogar Olivia lekker findet.

Cape Cross 16.5.
Unterwegs durch ödes, flaches Wüstengelände erblicken wir ein Schiffwrack im seichten Wasser und gerade davor die erste Robbe, die vor uns in die Fluten flüchtet. Bei Cape Cross angelangt, schlägt uns ein weniger argerer Gestank entgegen als angenommen, dafür ist der Lärm immens. Tausende (bis 250‘000) afrikanische Seebären, eine Ohrenrobben-Art, grosse und kleine liegen hier faul am Ufer, robben vom oder zum Wasser, welzen sich im Sand oder schreien (beinah „blöcken“) nach ihrer Mutter oder dem Jungen. Wo man hinsieht bewegts sich, graubraune bis schwarze fette Robben!

Skeleton Coast NP 17.5.
Früh geht’s los in den Skeleton Coast NP (enthält u.a. 1.5 Mia Jahre alte Gesteinsformationen, die ältesten der Welt). Bereits ziemlich am Anfang finden wir karge, vom Rost und Salzwasser zerfressene Überreste eines Wracks. Auch Überreste einer ehemaligen Ölpumpstation lassen sich unweit davon begutachten.
Die Landschaft zeigt verschiedene Facetten von Dünen, Sand und Stein, in allen Farben von weiss über violett bis schwarz, dazwischen weite, flache Ebenen wo nichts wächst, dann wieder karge Sträucher und wenig Gräser.
Am östlichen Rand des NP geniessen wir ein Sandwich mit Blick auf wunderschöne, rötlich-violette Berge und anschliessend erspähen wir eine Herde Springböcke, die einzigen Tiere neben Vögeln in diesem “toten“ Park.

Twyfelfontein 18.5.
Eine Führerin bringt uns zu den Gravuren der verschiedenen Tiere, welche die Damarabuschmänner mit Quarzstein in den weichen Sandstein geritzt haben und erklärt uns deren Geschichte – eindrucksvoll. Teilweise sehen sie einem Comic sehr ähnlich.
Nächste Station sind die OrganPipes, 4eckige Steinformationen, angeordnet wie eine Orgelpfeife und der Burnt Mountain, der jedoch durch den vielen Regen und dem dadurch gewachsenen Gras seine „Verbranntheit“ verloren hat.
Der Petrified Forest fasziniert uns. Die Baumstrünke oder Teile davon (250-300 Mio Jahre alt, bis 30m lang und 6m Umfang) sehen aus wie Holz (wars ja auch mal), beim Anfühlen ist es aber deutlich als Stein einzuordnen. Daneben sehen wir noch einige Welwitschas, die 2Blättrige Pflanze, die bis 2000 Jahre alt werden kann.
Der 35 Meter hohe Vingerklip, ein Felsen nach seiner Form benannt ist der Abschluss der heutigen Besichtigungen.

Waterberg Plateau NP 19.5.-20.5.
Wir begeben uns auf den MountainView Walk, der uns aufs Plateau führt. Oben angekommen geniessen wir die wunderschöne, dunkelgrüne Weite, die Sonne wird von Minute zu Minute heisser und der Himmel ist stahlblau – herrlich!
Auf dem Weg sehen wir Duikers (Klippspringer) die nur etwa 2m vor uns stehen und auf dem Plateau kommen uns Dassies (Klippschliefer) ganz nahe.
Anschliessend machen wir noch weitere kleine Wanderungen und besuchen den Gedenkfriedhof von 1904, wo ein verheerender Krieg vielen deutschen Soldaten und dem HereroVolk grosse Verluste zufügte. 

Samstag, 14. Mai 2011

Namib 8.5-12.5

Auf dem Weg nach Norden durch die Namib Wüste halten wir beim Duwisib Castle, ein Schloss mitten im Nichts, ehemals von einem Deutschen erbaut resp. bewohnt. Die Campingplatzsuche stellt sich als schwierig heraus, da der erste  sehr vernachlässigt scheint, der zweite nicht viel besser ist und keine Reception auffindbar ist, die GuestFarm ist ausgebucht und schlussendlich finden wir einen eigentlich zwar auch schon nicht mehr im Betrieb stehendes Tented Camp, wo wir sogar ganz günstig ein Bungalow bekommen.
Im Namib Naukluft Nationalpark, der einiges grösser ist als die Schweiz, geniessen wir die Landschaft, das oben gelbe und unten grüne Gras, die vielen Springböcke, die edlen Oryx-Antilopen und ab und zu eine Straussenfamilie (mit bis zu 30 Jungen, da bei Kämpfen das siegreiche Paar die Jungen der Verlierer übernimmt).
Von Sesriem (Teil des Namib Naukluft NP), wo wir  4 Tage früher als auf unserem Timetable einchecken, fahren wir in die Namib hinein. Morgens um 05:15 fahren wir Richtung Sossousvlei, um die Dünenlandschaft im Sonnenaufgang zu erleben. Auf die Düne 45 gekraxelt warten wir bis die Sonne auftaucht, um die besten Bilder zu knipsen.
Dann weiter nach Sossousvlei, wo sich durch den starken Regen der vergangenen Woche und auch der letzten Zeit ein See umgeben von Sand und Dünen gebildet hat, wo sonst nur spärlich bis kein Wasser ist. Wie in den Büchern beschrieben erleben wir hier eine Wüste nach Regenzeit, überall spriessen Blumen und Gräser, die Kameldornbäume tragen eine sattgrüne Krone und die Vögel zwitschern zufrieden. Dort lassen sich Dünen besteigen, damit man von oben die Sterndünenlandschaft beobachten kann.
Wir besuchen DeathVlei, eine dürre Pfanne mit einzelnen, verdorrten schwarzen Bäumen – eindrücklich! Gleich daneben hat es vom starken Regen etwas Wasser und einige grüne Bäume.
Nächster „Point of Interest“ ist der Sesriem Canyon, auch dieser mit erstaunlich viel Wasser im Vergleich zu sonst. Wir steigen hinab in die kleine Schlucht, klettern in eine der vielen Höhlen und man kann im Canyon im Wasser waten.
In Sesriem wird unser kleines Loch im Pneu sogar noch gratis geflickt :-)
Unterwegs in die Naukluftberge sehen wir sogar unser erstes Kudu in Namibia, das gerade problemlos über einen ca 1.5m hohen Zaun springt. In den Naukluftbergen machen wir eine Wanderung. Der Trail ist sehr schön, erst ein Aufstieg entlang von vielen wilden Olivenbäumen, dann oben auf einem Plateau bis es das meist trockene Bachbett entlang abwärts geht, wo wir einen kleinen Wasserfall mithilfe Ketten überwinden müssen.
Zurück beim Auto erwartet uns ein weiterer Plattfuss, diesmal ist die Luft vollständig raus. Alles auspacken, Wagenheber drunter, kurbeln, Rad abschrauben und Loch suchen. Erstmals versuchen wir das Loch mit den klebrigen „Würmern“ zu flicken, was auch erstaunlich gut gelingt. Bei der nächsten Tankstelle angekommen können wir zusehen wie der Reifen innert Sekunden wieder alle Luft verliert. Während der Mech dort das Loch, das sich als fast 3cm lang herausstellt, abdichtet, flickt uns ein anderer Touri aus Freude den Scheibenbespritzer, welcher seit Anfang kaputt ist.
Als Michi versucht das Auto noch ein wenig höher zu bringen, krachts, der Wagenheber sackt zusammen und das rechte Hinterteil des Autos schlägt hart am Boden auf…, wir können uns kaum mehr halten vor Lachen, aber auch vor Frust… Jedoch ist zum Glück nicht viel mehr passiert.
Vom sehr idyllisch gelegen Campingplatz umgeben von Bergen sehen wir Kudus und am Morgen beobachten wir eine Bande Paviane oben am Hügel.

Weiter geht’s nach Windhoek wo wir unser Auto in eine Garage bringen möchten…

Donnerstag, 12. Mai 2011

Namibia: Fishriver Canyon, Quivertree Forest, Kolmanskuppe/Lüderitz 2.5-7.5

Von Kapstadt fahren wir die Cederberge an, wo wir “the Bath“ besuchen. Der Eintrittspreis für ein heisses, nicht ganz sauberes Thermalbecken und einen normalen Pool finden wir eher überrissen. Wir wechseln paarmal von fast heiss zu kalt und machen uns dann auf den Weg nach Springbok.
Am nächsten Tag fahren wir los nach Namibia (20 Mal so gross wie die Schweiz, hat ein wenig über 2 Mio. Einwohner und somit 2,4 Einwohner pro km2, die Schweiz hat 76 Mal mehr).
Die Grenzformalitäten, südafrikanische Seite mit 3Stationen, um verschiedene Stempel zu holen, die namibische Seite etwas provisorischer, einen Zettel zum ausfüllen pro Person und einen fürs Auto und dann sind wir in Namibia!
Erst eine lange, gerade und hügelige Strecke auf Teer, dann links nach Ai-Ais und wieder alles gerade aus auf Schotterpiste. 11km vor dem Camp bremsen wir, weil drei Wohnmobile am Strassenrand stehen, eines davon mit zerfetztem Reifen und fragen ob wir helfen können. Sie lehnen dankend ab, machen uns aber auf unseren platten Hinterreifen aufmerksam. An den Strassenrand gerollt hören wir es „pfufen“, ein kleiner Stein hat sich durchs Profil gebohrt :o(
Bei brennender Sonne wechseln wir den Reifen, flicken den Reifen und wechseln dann im Camp wieder. Erfrischung gibt es etwas später im Swimmingpool, der von der Thermalquelle gespeist wird, keine. Ai-Ais ist am Ende des Fishriver Canyons, hat In- und Outdoor Thermalpools, Spa und Gym.
Tags darauf fahren wir zum 70km entfernten Beginn des Fishriver Canyons. Wegen einem etwas uneben aussehnenden Teilstück der Strasse drosseln wir das Tempo, plötzlich krachts, und das Steuerrad ist blockiert. Wir bremsen und fahren so gut es noch geht an den Strassenrand, beide mit dem Gedanken, dass der Vorderreifen wohl am A… ist. Glücklicherweise ist das nicht bei Tempo 120km/h passiert!
Der Schaden ist jedoch nicht gross (die “Steuerungsachse“ hat sich vom Reifen gelöst), es fehlt uns aber die passende Mutter, um die Schraube wieder am Rad zu befestigen. Bald schon kann uns ein entgegenkommender Offroad-Bus die benötigte Mutter liefern und hilft uns auch gleich das Auto wieder flott zu kriegen – wow!
In und über den Fishriver Canyon (2. Grösster Canyon der Welt, Länge 160km, Breite bis 55km, Tiefe bis 550m) sehen wir bei schönstem Wetter von verschiedenen Stellen und als wir eine Wandergruppe sehen, die gerade zum 5tägigen, 80km langen Hike durch den Canyon aufbricht, entflammt auch in uns die Abenteuerlust… so machen wir den 4x4-Trail ;-). Immer wieder  hat man neue Aussichtspunkte – einfach atemberaubend!
Die ganze Nacht regnet und gewittert es. Die Strassen bestehen am nächsten Morgen aus viel Matsch, riesen Pfützen und immer mal wieder kleine und grössere Bäche bis Flüsse oder Teiche quer über die Fahrbahn, die es zu durchqueren gilt. Durch den Schlamm driften wir voran bis uns die Deutschen, welche uns eine halbe Stunde zuvor überholt haben, anhalten, da sie neben der “Strasse“ im Schlamm steckenblieben. Nun können wir uns für die restlichen Pannen revanchieren, packen das Abschleppseil aus und versuchen unseren 4x4 möglichst gut auf der etwas festeren Piste bereitzustellen. Dann aufs Gas, beide Wagen spritzen und spulen, unserer fährt mehr seitwärts als vorwärts aber der “white Dragon“ zieht den SUV aus dem Schlamm wieder auf die Fahrbahn.
In Keetmanshoop (der grössten Stadt im südlichen Namibia) angekommen sind wir vom Angebot im Shop enttäuscht und können unsere Vorräte nicht wirklich ergänzen.
Danach fahren wir zum Köcherbaumwald Restcamp, wo wir erstmals erfahren, dass Namibia eine Stunde zurückversetzt ist zu RSA. Am Abend können wir einen Blick auf die Köcherbäume werfen, die im Sonnenuntergang farbig beschienen werden.
Der Sonnenschein weckt uns und wir  ziehen dann zu Fuss durch den Köcherbaumwald (Kookerboomforest). Zwischen den Bäumen hat es viele Steine, die übersät sind mit sich sonnenden Dassies (Klippschliefer) – süss!
Danach durchwandern wir den 5km entfernten „Giants Playground“. Kaum zu glauben dass diese Steine und Felsbrocken nicht von Menschenhand aufeinandergestapelt worden sind, so kurios sehen die Steinfiguren manchmal aus.

Auf dem Weg nach Lüderitz erspähen wir zum ersten Mal Springböcke auf der weiten, kargen Ebene, wo viel Sand und Steine sind, kaum aber Gräser, alles eher gelb und grau.
In Lüderitz beziehen wir den Campingplatz auf Shark Island, einer Halbinsel umgeben vom Meer und den stürmischen Winden.
Von da aus besuchen wir die Geisterstadt Kolmanskuppe (anfangs des 20. Jahrhunderts die reichste Stadt von Afrika aufgrund Diamantenfunde). Jedes Haus wird hier langsam aber sicher vom Wüstensand verschlungen, der durch Türen und Fenster eindringt und die verlassenen Zimmer und Gänge auffüllt, von der Bäckerei, Eisfabrik über die Kegelbahn bis zum Krankenhaus.

Montag, 2. Mai 2011

Kaptstadt, 25.4-1.5

Cape Town, welches im 17. Jahrhundert als Versorgungsstation der  Schiffe von Europa nach Indien und zurück von den Holländern besiedelt wurde, ist auch heute noch eine eher „weisse“ Stadt. Durch ihre Lage ist das Wetter da sehr unbeständig und wir haben wohl gerade eine schlechte Zeit erwischt, haben aber das Beste daraus herausgeholt:
 Von der Kaphalbinsel benutzen wir den Chapman‘s Peak Drive um in die City zu gelangen. Diese Strecke führt an der Atlantikküste entlang und ist eine beliebte Route bei Autofahrern, Motorradfans, Velofahrern, Joggern und Wanderer. Auch wir schnallen unsere Wanderschuhe und erklimmen bei Sonnenschein mit erheblich kühlem Wind den Chapman’s Peak. Oben angekommen hat man eine 360°Rundsicht auf die Kaphalbinsel, FalseBay (Kalk Bay, Simon’s Town etc.) und HoutBay mit den „twelve apostels“ (Rückseite des Tafelberges). Das Wetter zieht rasch zu, aber wir erreichen Gott sei dank noch trocken unser Auto, welches uns zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage bringt, Fawlty Towers – Apartment (nahe dem Green Point Station).
Jetzt müssen wir unseren „white Dragon“ komplett ausräumen, da wir ihn dringend in eine Werkstatt bringen müssen, da die Kupplung nicht mehr greift :o(
Abends treffen wir Miri & Simon Schmid (deutsche Freunde von uns, die in der Schweiz wohnen) an der Victoria & Alfred Waterfront, das am Hafen gelegene Vergnügungsrevier mit Restaurants, Läden, Theater, Bars und vielen Touristenangeboten für Shifffahrten etc.
Am folgenden Tag besuchen wir mit Miri und Simon Pastor Ohm, den Organisationsleiter von AFRICAN LEADERSHIP( http://www.africanleadershipinc.org) in seinem Haus. Beim Kaffee erklärt er uns seine Arbeit und die Organisation, in welcher Miri und Simon jedes Jahr mehrere Wochen mithelfen.
Zusammen bringen wir  unser Auto in eine Werkstatt, wo der Mechaniker das Problem sofort erkennt und uns noch am selben Tag eine neue Kupplung einbauen will.
Dann fahren wir ins Township Khayelitsha (das grösste in Cape Town mit 2 Mio Einwohner), wo AFRICANLEADERSHIP tätig ist und besuchen einige PreSchools (eine Art Kinderhort für arbeitende Mütter/ Eltern der Township).
Krass sind die Gegensätze der riesen Hochhäuser, der V&A Waterfront etc. zu diesen Blechhütten ohne Heizung, dicht aneinandergedrängt, dreckig ,elend!
Die PreSchool-Wellblechhütten sind erstaunlich schön und einladend gebaut, farbenfroh und innen mit sauberen Fliesen und bemahlten Wänden.
Die anwesenden Kinder, ca. im Alter zwischen 2 und 4Jahren stürmen auf uns los, wollen vorallem anfassen und angefasst werden, strahlen eine kindliche Freude aus und sind kaum zu bändigen.
Kaum zu glauben ist es, als Miri uns bei einem „Rohbau“ einer Preschool die momentane Räumlichkeit zeigt: ein Raum von 2,5m x 3,5m für 120Kinder!!!
Am Nachmittag fahren wir zu Marco, einem Deutschen, der Organisationsleiter von Sibongile (http://www.sibongile.org), einer Heimstätte für cerebralgelähmte Kinder der Township. Wir sehen die 3 verschiedenen Unterkünfte, die Mamma’s und die Kinder – unvorstellbar! Marco erzählt sehr ehrlich über die Freuden und die Probleme der Stätte und wir versuchen uns von den Eindrücken nicht erdrücken zu lassen! Die Situation geht uns echt unter die Haut. Wir sehen als Physiotherapeuten wie viel es zu tun gibt und diesen Kindern wird vom Staat jedoch nur 1 Mal 1/2h Physio pro Monat (!) gezahlt. Und die „Mamma’s“ (Frauen aus der Township) arbeiten 12h pro Tag für einen Hungerlohn, sehen den ganzen Tag die meist schwer behinderten Kinder und haben zuhause meist selber Kinder die ohne Aufsicht sind – wie ausgelaugt sie sind können wir nur schwach erahnen…
Da unser Auto doch erst in 2Tagen wieder fahrtüchtig ist, lösen wir am folgenden Tag ein 2-TagesTicket des City-SightseeingBusses. So sehen wir den Green Market mit seinen afrikanischen Kunsthandwerken, Schmuck und Kleidern, Bo Kaap (die farbenfrohen Häuser der v.a. indischen Einwohner), den District 6, welcher noch heute kaum wieder bewohnt ist nach der Räumungsaktion der Regierung in der Apartheitszeit, den Tafelberg, Lions Head und Signal Hill, die reiche und weisse Gegend der Victoria Road (Hout Bay, Clifton, Camps Bay, …), das GreenPoint Station der WM 2010 uvm.
Etwas mehr Zeit lassen wir uns im Kirstenbosch Botanical Garden am Fusse des Tafelbergs, wo wir innert 1,5h 2x verregnet werden und dazwischen den blauen Himmel mit Sonnenschein über uns haben, typisch für die Wetterunbeständigkeit des Kaps!

Am zweiten Tag nutzen wir das Ticket, um zur SeilbahnStation des Tafelbergs zu gelangen. Beim Aufstieg werden wir jedoch in dichten Nebel gehüllt, welcher uns die Sicht auf die Stadt vollständig nimmt. :o(
Nach einer Stunde haben wir  die Tafelebene bei Sonnenschein erreicht und steuern schnell wieder die Route nach unten an, die uns zum Kirstenbosch Botanical Garden bringt. Spätestens an diesem Tag haben wir das „randern“ erfunden, eine Mischung aus wandern und rennen, denn die Zeit drängt, da wir in 2h spätestens unten sein sollten um den nächsten Bus zu erreichen, der uns zum Weingut bringt.
Der Abstieg ist teils recht rutschig und wiedermal sind wir nicht immer sicher, ob wir noch auf dem Wanderweg sind.
Wir schaffen die Route, welche mit gut 6,5h angegeben wird, in knapp 3h und können gemütlich im Groot Constantia Weingut uns dem Wein testen hingeben. Je 5 Weine, von weiss über rot bis Dessertwein gibt es da zu probieren. Ausser dem Morgenessen und etwas Chips haben wir nichts im Magen und so spüren wir dann doch den Alkohol…
Nach den Touristen-Tagen können wir nun endlich unseren „white Dragon“ abholen, der nun wieder recht flott läuft und fahren dann ein weiteres Mal nach Khaylitsha.
Zusammen mit Miri und Simon sägen, hämmern, malen und streichen wir in einer noch fertigzustellenden Wellblechhütte einer PreSchool. Als Volunteer arbeitet man da und muss meist jeden morgen erst wieder alles Werkzeug und Material zusammenbringen und die zuständigen Leute bitten, das Zeug zu bringen, was dann in afrikanischem Tempo auch irgendwann mal geschieht….
Anfangs Nachmittag nehmen wir gemeinsam noch an einer Sonntagsschule im Township teil. Mitten auf den Strassen singen, tanzen, beten wir mit gut 40 Kindern und hören eine biblische Geschichte.

Am Tag unserer Abreise aus Kapstadt scheint doch tatsächlich die Sonne schon am morgen. Nachdem wir nochmals an der V&A Waterfront waren, woher wir endlich einen herrlichen Blick auf den Tafelberg hatten, fahren wir auf den Signal Hill Strassen und auch da ist die Aussicht über CapeTown nach allen Richtungen atemberaubend.
Dann erklimmen wir den Lion’s Head mit vielen anderen, Jungen und Alten, sportlichen und gelasseneren, Touristen und Einheimischen.
Abends im Camping instruieren uns verschiedene Südafrikaner, wie man ein richtiges Feuer macht mit Holz (nicht wie wir mit Kohle) und es mit Gas-Flammenwerfer entzündet ;o)
Nachdem wir am Bloubergstrand, etwas nördlich von Kapstadt einen letzten Blick auf den Tafelberg erhaschten, begeben wir uns ins Century City, einem Einkaufscenter mit über 400Läden . Da bekommt Michi einen neuen Haarschnitt und die Kühlbox und Vorräte werden aufgefüllt.
Später treffen wir uns mit Miri & Simon und besuchen gemeinsam Hillsong und anschliessend heissts definitiv Abschied nehmen von den beiden und wir machen uns auf den Weg Richtung Cederberge.

Freitag, 29. April 2011

Route 62, Cape Agulhas, cape point 16.4-25.4

Auf dem Weg an der Gardenroute stoppen wir noch am Tenikwa wildlife awareness centre, wo wir einiges über Raubkatzen lernen und die Arbeit zum Schutz dieser Tiere und die Pflege verletzter Tiere begutachten können. Unweit davon besuchen wir MonkeyLand wo es einen grossen Wald mit 9 Affenarten gibt wovon wir 7 erspähen können. Auch eine Auffangstation für Raubvögel (Eagle Encounter) schauen wir am nächsten Tag an.
Weiter geht’s nach Knysna, wo wir an der Waterfront schlendern und uns im Spur verpflegen. Die schöne Lagune betrachten wir von oben von einer Aussichtsplattform und dann noch von unten am Strand. Auf dem Campingplatz stossen wir auf unser 2-jähriges an.
Bei schönstem Wetter düsen wir zum WildernessNP und mieten da ein Kanu. Den Fluss hinauf gepaddelt, dann ein Picknick am Ufer (wo wir anschliessen noch eine Puffotter finden – zum Glück nur ein Baby), watscheln wir anschliessend zum Wasserfall und wieder zurück und paddeln bis zur Meermündung. Alles sehr grün und einige wunderschön gelegene Häuschen.
Nach einem kleinen Morning-Walk am nächsten Tag brechen wir vom WildernessNP auf und fahren nach Victoria Bay. Eine sehr schöne Bucht mit Sandstrand, umrahmt von Klippen und gleich über dem Strand ein wenig erhöht mit tollem Ausblick schlagen wir bei schönstem Wetter unser Lager auf und jede Campsite hat sogar ihr eigenes Wc/Dusch-Häuschen. In der Nacht lassen wir uns dort  vom Mond bescheinen, erst ist er orange, dann gelb und voll!
Am Tag danach führt uns ein schmales, gewundenes Strässchen  die ehemalige Ochsenwagen Strecke zum Montagu Pass hinauf, durch eine wunderschöne, grüne und felsige Bergwelt.
Nächste Station ist die „Highgate Ostrich Farm“ in Oudtshorn, wo wir an einer Führung teilnehmen und viele interessante  Fakten lernen. Z. Bsp. dass jeder ausgewachsene Strauss rund 1,5kg Steine in seinem Magen hat, die die Nahrung zermahlen, da die Tiere über keine Zähne verfügen. Weiter, dass die max. Geschwindigkeit der 2-Zehen Vögel 70km/h beträgt und das jedes Auge 60g, das Hirn aber bloss 40g wiegt. Und auf ein StraussenEi können wir miteinander draufstehen, da sie längsweg 120kg und hochkant 220kg aushalten können. :o)
Nach dem Lunch begeben wir uns in die „Cango Caves“, wo wir uns die AdventureTour zutrauen, welche 1,5h dauert. Erst können wir aufrecht gehen, dann gebückt bis wir schliesslich auf dem Bauch kriechend die schmalste Stelle (27cm – the post box) meistern – echt ein Erlebnis!
Weiter entlang der Route 62 mit Destination Montagu, dies mal nicht der Pass, sondern die Stadt. Wir fahren durch bergige Landschaft (die völlig anders als die Drakensberglandschaft ist), passieren „Ronnies Sex Shop“ und stoppen beim FarmStall von Montagu, der bekannten Dried Fruit and Nuts Marke. Von Montagu aus machen wir eine Wanderung durch die Berge mit schöner Aussicht über Stadt und Landschaft.
Nach diesem Abstecher ins Inland geht es wieder zur Küste: zum südlichsten Punkt des Kontinents Afrika – Cape Agulhas. Da treffen indischer und atlantischer Ozean aufeinander und es gibt rundum schöne felsig-steinige Strände. Nach unserem südlichsten Spaziergang besichtigen wir  den Leuchtturm.
Der Küste entlang geht’s dann Richtung Cape Peninsula, wo wir in Hermanus einen kleinen Stopp machen und dann in Kogelbaai (Ostende der FalseBay) den bis jetzt billigsten Campground finden: 80R (11 Sfr). Da es Karfreitag ist, somit die Schulferien begonnen haben und ein gut zahlbarer Campingplatz ist, sind wir beinah die einzigen Weissen, Ausländer und mit Abstand die ruhigsten ;o)
Wir geniessen die Fahrt der FalseBay-Küste entlang und unser erstes Ziel ist die Boulder’s Beach in Simon’s Town, wo wir den süssen Brillenpinguin beim brüten, nestbauen, schlafen, bodyboarden und watscheln zusehen.
Bei Cape Point bestaunen wir die beiden Leuchttürme und wir amüsieren uns ab den Dassies (Klippschliefer – Mischung aus Meerschweinchen und Murmeli).
Dann machen wir von Cape Point eine kleine Wanderung zum Kap der guten Hoffnung mit fantastischer Sicht zurück nach Cape Point, der Diaz Beach und dem atlantischen Ozean.
Nachdem wir einige Tage tollstes Wetter geniessen konnten ist das Wetter am letzten Tag in der Kaphalbinsel nicht mehr schön und wir gehen schon nach Kapstadt und besuchen das 2 Oceans Aquarium. Beim Eingang werden wir je mit einer LindorKugel beschenkt ;o) , da heute Ostersonntag ist.
Die Ausstellung ist sehr informativ und erst als wir durch sind kommt der wirklich grosse Ansturm an Besucher.

Sonntag, 17. April 2011

Otter Trail, Tsitsikamma National Park 11.4-15.4

Ein weiteres Highlight unserer Reise erwartet uns im Tsitsikamma NP an der Garden Route: Der Otter Trail. Dieser Trail ist stets fast ein Jahr im voraus ausgebucht, so dass auch wir  vor 9 Monaten keinen Platz fanden. Jedoch hatten wir das Glück, dass 3 Teilnehmer genau am richtigen Tag storniert haben und wir die Plätze erben konnten.
Auf der 5 tägigen und 45km langen Wanderung haben wir neun Mitstreiter, eine Gruppe „CapeTowner“ in unserem Alter.
Der erste Tag ist trotz den für 5 Tage vollgepackten Rucksäcken locker, da nur 5km zu bewältigen sind. Erstmal vom Storms River Mouth durch einen Wald, dann hinunter der Küste entlang, wo wir einen ausgedehnten Rast machen beim Wasserfall. Bei den Hütten angekommen sind wir überrascht, wie sauber und gepflegt das Ganze gestaltet ist. Kein Vergleich zur BlydeRiverCanyonWanderung! Hammer! Und der Ausblick von der Toilette her ist atemberaubend!
Der Weg führt uns am zweiten Tag wunderschön der Küste entlang, mal oben auf den Klippen mit Aussichtsplattformen, mal unten über Flüsse, durch Wälder, über Geröll und Felsen, auf Sand und über Wurzeln. Meist hört man das Rauschen der Wellen, wenn sie sich am Ufer brechen, manchmal aber auch nur das Pfeifen der Vögel.
Unsere Mittagspause geniessen wir ausgiebig am Blue Bay Beach, einer kleinen Lagune, ganz für uns zwei reserviert. Ein Teil davon ist mit weissen, grossen und kleineren Steinen bedeckt, der andere mit Sand, darüber jedoch stellenweise 10cm tief Muscheln oder solche dies mal waren. Traumhaft! Auch die Hütten sind traumhaft gelegen so dass wir gleich von ihnen aus ins Meer baden gehen.
Am dritten Tag gibt es 2 Flüsse zu durchqueren, der eine knie- und der  andere hüfttief. Beim tieferen hat es viele grosse Steine im Flussbett, die man durch das colafarbene Wasser nicht sieht und erst mit den Füssen ertasten kann. Wasserstand auf Beckenhöhe, Olivia auf Michis Rücken, wird’s ein zum Glück nicht nasses Abenteuer, wobei Olivia nur auf Michis Gleichgewicht und Trittsicherheit vertrauen kann – das stärkt die Beziehung! ;o)
Unterwegs erfreuen wir uns an wellensurfenden Delfinen.
Am vierten Tag erwartet uns der grösste Fluss (Bloukrans River), der unbedingt bei “low tide“ (in unserem Fall um 7:07am) durchquert werden sollte. Die ersten in unserer 6er Hütte stehen unter lautem Getöse, klirren, stampfen und scheppern um etwa 3Uhr auf und kurz nachdem wir wieder eingenickt sind stehen die anderen auf, so dass wir uns kurz nach 4 Uhr entschliessen aufzustehen. Bald schon überholen wir die frühere Gruppe und spulen km um km. Die Zeit wird knapp, die Ebbe ist vorbei, doch eine halbe Stunde später sind wir beim Fluss.
Der Wasserstand scheint lächerlich, doch schon während wir aus unseren Schuhen schlüpfen steigt der Pegel mit jeder Welle. Das Wasser reicht bis Mitte Oberschenkel, auf der anderen Seite angekommen schwindet aber das trockene Plätzchen rasch und das Schuhe anziehen wird erschwert. Die Gruppe ist noch meilenweit hinter uns…
Anschliessend suchen wir ein trockenes Plätzchen zum frühstücken, 8Uhr. Weitere 4km und wir sind um 10Uhr bei den „Andre“ Hütten.
Später erfahren wir, dass die anderen um diese Zeit den Fluss mit schulterhohem Wasser durchwatet haben – puuuh….
Die Dusche weckt wieder unsere Geister, diesmal sogar eine Freiluftdusche und der Blick vom WC-Sitz lädt zum verweilen ein.
Am fünften und somit letzten Tag kämpfen wir uns erst oben auf die Klippe, wo wir dann die letzten Resten unserer Essensrationen plündern. Oben auf der Klippe  durch Protea-Plantagen und zuletzt bei Nature’s Valley am Sandstrand entlang.
Der Rücktransport zum Stromsriver Mouth ist nicht organisiert und die Reception beim Campingplatz bietet uns bloss eine 300R teure Taxifahrt zurück an :o(
Nach einer halben Stunde Hitch Hiking sind 2Autos an uns vorbei in die gewünschte Richtung gefahren, das sind ja gute Aussichten! Wie Michi es prophezeit hält aber das 3.Fahrzeug, ein alter, keuchender Lastwagen und nimmt uns mit bis zur N2, der Autobahn.
Da gehen wir ein Stück zu Fuss (auf dem Highway), bis nach der Zahlstelle und strecken da unsere Zeigfinger Richtung Boden. Der bonzige Audi, der erst an uns vorbeirast, stoppt und fährt ganze 100m zurück, um uns sehr freundlich mitzunehmen und bis vor das NP-Gate zu bringen – wow!

Vor und nach dem Otter Trail erkunden wir noch den Big Tree (grosser 800jähriger Yellowwood-Baum) und die Suspension-Bridge (Hängebrücken) .
Nach dem Trail stellen wir fest: Herrlich so eine Nacht in unserem Dachzelt. Man fühlt sich wie zuhause!

Freitag, 15. April 2011

Sunshine Coast, Hibiscus Coast, Addo Elephant Park 31.03-09.04

In Durban erkunden wir bei schönstem Wetter und grosser Hitze die Stadt: uShaka, dangerous creatures (Schlangen und Echsen Terrarium) und den Victoria Market – den wir dann doch lieber nur aus dem Auto begutachten wegen dem Durcheinander an Menschen und fehlenden Parkplätzen. Im Backpackers am Strand in Durban (The Bluff) verlangt die Receptionistin von uns, dass wir unser Dachzelt die Treppe zu einem Podest hochtragen, wo wir campen können. Doch wir nehmen dann lieber ein kleines Hüttchen zum übernachten.
Wir geniessen den Strand und am nächsten Tag das Gateway Shopping Centre und unweit davon informieren wir uns über Haie im Natal Sharks Board.
Von dort geht es an die South Coast - Amanzimtoti wo wir Hes und Eric (Gilfillan - von der Farm am Anfang unserer Reise) treffen und bei ihnen in einem luxuriösen Apartment gleich am Strand nächtigen dürfen.
Eric „verlangt“, dass alle jeden Morgen vor dem Frühstück im Meer baden und dies wird dann auch (grösstenteils) befolgt. Zudem werden uns die Rugbyregeln beigebracht und wir werden in die Welt des südafrikanischen Fast-Foods eingeführt.
Die letzten Tage an der Sunshinecoast sind nicht mehr so sonnig, so dass wir nach 4 Tagen bei Eric und Hes in den Süden nach Coffee Bay weiterziehen.
Coffee Bay ist sehr hübsch gelegen, ein Fluss, der gerade ins Meer mündet, viel grün und sehr hüglig. Nach einem kurzen 4WD-Trail erreichen wir Hole in the Wall wo wir zu Fuss, geführt von einem schwarzen Jungen barfuss, das Hole und die Seaside erkunden  – wunderschön!

Addo Elephant Park:
Der Park ist sehr grün, viel Gras und Büsche und viele Hügel. Wie der Name bereits sagt gibt’s viele Elephanten zu sehen, hier etwas spezielle, da die weiblichen kaum mehr Stosszähne besitzen, eine Eigenheit der AddoElephanten.
Neben den vielen Kudus bewunderten wir v.a. die SchwarzrückenSchakale welche wir immer wieder erspähen. Einer hat gerade sein Nachtessen genossen, musste es dann jedoch an eine Hyäne abgeben.
Den Park durchfahren wir von Norden nach Süden, wo die Landschaft im Verlauf mehr Kaktusse, Gras und einige wenige Bäume zeigt.

Nicht weit vom Addo liegt Jeffreys Bay – das Surfer Mekka - wo wir endlich den Strand in Beschlag nehmen können und Sonne tanken. Im Campingplatz schlagen wir uns Lager nahe am Meer auf, so dass wir den Sonnenaufgang direkt aus unserem Dachzelt bewundern können und später dutzende Delfine beim spielen beobachten. Im Billabong-Factoryoutlet sorgen wir dafür, dass wir neben den Surfern nicht aus der Reihe tanzen :o)

Freitag, 1. April 2011

Drakensberge (Royal Natal Nationalpark, Golden Gate Highland Nationalpark, Sani Pass, 25.3.-30.3.)

Wieder ein Tag zu früh kommen wir im Royal Natal NP an. Der Park rund ums „Amphitheater“ (Bergformation) beschert uns einige Wanderungen:
Am ersten Tag erkunden wir erst die Gudufalls von unten, dann rundeherum um sie noch von oben zu sehen und auf der anderen Seite via Mudslide („Wanderweg“) wieder runter. Jedoch ist dieser Weg sehr steil, die Leitern teilweise kaputt und irgendwie scheint der Pfad unbegehbar. Heil unten angekommen stellt sich dann heraus, dass dieser Pfad momentan geschlossen ist aufgrund eines Steinschlags…
Am zweiten Tag gehen wir aufs Amphitheater rauf vom Sentinel Carpark her.  Gott sei dank macht auch das Wetter mit. Der Wanderweg ist meist gut ausgebaut und wir überholen fleissig andere Wanderer. Die Chain Ladders sind erstaunlich hoch und lang, dank dem Nebel sehen wir aber nicht nach unten.
Auf dem Amphitheater angekommen ist die Aussicht nach unten zwar vom Nebel verdeckt, doch es ist sehr eindrücklich, wie dieser die steilen Felswände heraufsteigt.
Am dritten Tag hemmt das Wetter unsere Wanderbegeisterung jedoch ist am vierten tag das Wetter perfekt. So können wir auch noch auf einer Wanderung das Amphitheater von unten anschauen.

Dann geht’s zum Golden Gate Highland NP, wo wir wieder eine kleine Runde wandern und die beiden Safarirunden mit dem Auto machen.
Tags darauf, wie schon fast zur Gewohnheit geworden sind wir auch heute nicht immer auf dem offiziellen Wanderweg und suchen uns eine Route, da die Karte wiedermal nicht sehr hilfreich ist.
Das Wetter ist unbeständig aber wir Wandern trotzdem den ganzen Park ab.
Der Park ist grüner als der Royal Natal und die Felsen sind goldig bis bronzefarbig anstelle von dem grauen Dolomitgestein.

Am letzen Tag im Gebirge geht’s durch Lesotho, welches ärmer zu sein scheint als Südafrika.  Auf der Strasse begegnen wir fast ausschliesslich Fussgängern, oft in Decken gehüllt, weniger farbenfroh gekleidet, teilweise mit Sturmmasken, v.a als wir über die Pässe fahren.
Vor lauter Potholes sehen wir da die Strasse kaum mehr – und dies ist noch keine 4x4-Strecke!
Dann die Strasse, oder eher Route über den SaniPass: kaum ein anderes Auto ist anzutreffen. Dafür immer mal wieder Hirten mit Schafen, Kühen oder Pferden. Auch gehende Büsche kommen uns entgegen, beim genaueren Hinsehen entpuppen die sich als Esel, welche vollbeladen mit Ästen und Gräsern sind. Auf dieser erlebnisreichen 4x4-Strecke kommt man am höchsten Berg vom südlichen Afrika vorbei und am höchsten Pub auf einem Pass in Afrika. Die Strecke ist herausfordernd aber die Aussicht wunderschön.
Unser „white Dragon“ schlängelt sich bravourös den Hang hinauf, und auf der anderen, steileren Seite wieder hinunter. Tiptop!

Weiter geht’s an den Beach…

Sonntag, 27. März 2011

Neue Bilder Online

Bilder von der Panoramaroute (Echo Caves, Three Rondavels, Mac Mac Pools, Bridal Veil  Waterfall, Horseshoe Waterfall, Lone Creek Waterfall, Mac Mac Waterfall)

und vom iSimangaliso Wetland Park und dem Hluhluwe-iMfolozi National Park.

Wieder über das kleine Bildschirmsymbol könnt ihr die Bilder gross als Diaschau ansehen

enjoy it!

Freitag, 25. März 2011

iSimangaliso Wetland Park (St. Lucia & Cape Vidal) & Hluhluwe-iMfolozi NP 24.3-24.3

Im iSimangaliso WP haben wir Badeurlaub und Safari in einem. Der iSimangaliso WP hat einiges zu bieten: Nashörner, viele Kudus, Duikers, Bushbocks und bekannte Antilopenarten in einer grünen, Strauch- und Baumreichen Landschaft mit dem St. Lucia See und einigen Moorgebieten.
Von St. Lucia machen wir einen Bootstrip auf dem Lake St. Lucia (wo Süsswasser und Salzwasser gemischt ist). Neben Hippos, Krokodilen und Vögeln gibt’s viel Wasser und Mangrovenbäume zu sehen. Nebenbei erfahren wir interessantes über die dort lebenden Tiere.
Nachmittags wird am Strand gelegen, gelesen, gebadet, geschnorchelt, spaziert  und bei Flut werden wir von den heftigen Wellen umhergewirbelt. Viele schöne und interessante Fische sind zu sehen und man kann mitten in kleinen Fischschwärmen schnorcheln.
Cape Vidal ist sehr schön gelegen: Mitten im Park mit den Tieren und der Camping gleich am Strand mit kleinem Riff.
Erlebnisse im iSimangaliso:
Wir werden regelrecht zurückgedrängt von 3 White Rhinos (2 grosse und ein junges), die gemütlich ihren Pfad auf der Strasse wählen und ungestört voranschreiten. Uns bleibt also nichts anderes, als kontinuierlich den Weg rückwärts zu fahren bis die Nashörner einen anderen Weg wählen. Nach einer halben Stunde ist es dann soweit und wir können unbehelligt wieder vorwärts.
Nach einer Safarirunde in der Abendsonne dann der Schock: Esstisch und Verlängerungskabel mit Schweizer Stecker sind nicht mehr auf unserem Stellplatz!!! Alles geklaut L. Alle Angestellten waren sehr hilfsbereit und suchten unsere Sachen – jedoch ohne Erfolg.
Nach den bereits geklauten Sachen noch nicht genug, denn während dem Kochen des Abendessens schnappt uns noch ein dreister Affe die geschälte Kartoffel weg, bevor wir die Steinschleuder bereit haben. Voll frech!
Strom im Campingplatz bekommen wir nur unter Lebensgefahr: 2 Skorpione sind im Stromverteiler.

Zwischen iSimangaliso und Hluhluwe-iMfolozi NP fahren wir durch viele kleine, typisch afrikanische Dörfchen: meist kleine, runde Hüttchen mit Strohdach und von lachsfarben über rosa, gelb, hellblau bis türkis sind sie oft sehr farbenfroh.

Im iMfolozi NP beziehen wir unsere Hütte im MpilaCamp mit wunderschöner Aussicht über den Park, währenddessen watscheln erst 5 Warzenschweine über den Rasen und später eine Herde von Zebras. Ganz gelassen fressen sie das Gras, während wir unsere Boerewors grillen – how cool is that!

Weiter geht’s in Richtung Drakensberge…

Sonntag, 20. März 2011

Reise durch Swaziland

Bevor wir nach Swaziland gehen erkunden wir den unteren Teil der Panoramaroute um Sabie:
Wir baden in den MacMac-Pools und sehen uns auf kleineren Wanderungen einige Wasserfälle an. Abends sind wir in einem sehr heimeligen B&B wo wir auch ein feines südafrikanisches Nachtessen geniessen (Krokodil und Strauss). Wie das zweite B sagt, können wir am nächsten Morgen ein riesen Frühstück geniessen.
An der Grenze nach Swaziland wird als erstes der Wagen zum einen Teil genauestens, zum anderen Teil überhaupt nicht, durchsucht. Als uns der Zöllner sagt, dass er uns jetzt verhaften muss, stockt uns schon ein wenig der Atem. Auslöser sind einige Guineafowl-Federn. Er erklärt uns, dass man nichts mitnehmen darf und dass er ja auch nicht weiss, ob wir das arme Tier einfach verspiesen haben. Das Lächeln verrät ihn dann aber und wir witzeln noch ein wenig weiter.
Der Grenzübertritt ist zwar mühsam, mit 15 Minuten etwas zeitaufwendig und wir wissen nie genau, was wir mit den Zetteln machen müssen, die uns gegeben werden, aber am Schluss ist alles bei der richtigen Person angelangt und wir können eigentlich problemlos passieren.
In Swaziland sind wir froh um unseren 4x4, denn die Strasse (wenn man dies so nennen kann) ist auf den ersten Km durch das Highveld ziemlich schlimm. Swaziland hat wirklich gewisse Ähnlichkeiten mit Switzerland: sehr hüglig, grün und als wir im MalatojaNP ankommen zieht ein Gewitter auf. Neu sehen wir dort sehr viele Blessböcke, auch rund um den ruhigen, verlassenen und sehr im grünen gelegenen Campinglatz ohne Strom und heisses Wasser.
Autobahnen in Swaziland sind sehr belebt: Velofahrer, Fussgänger, Jogger, Buswartehäuschen, tanzende Schwarzafrikaner, mit Strassenkreide malende Kinder, ab und zu auch Tiere…
Olivia gerät dann auch bereits mit dem Gesetz in Konflikt. In einer 60er-Strecke über 20km/h zu schnell unterwegs, das gibt glatte 60ZAR Busse (rund 8 SFr).
Der Grenzübertritt zurück nach Südafrika klappt auch problemlos, da der Zoll grösser ist wird alles nur ein wenig komplizierter…

Mittwoch, 16. März 2011

Blyde River Canyon

Inzwischen haben wir den Krügerpark verlassen und fahren Richtung Graskop, Beginn des BlydeRiver Canyons (drittgrösster Canyon der Welt). Die Landschaft ändert sich gewaltig: da sind Hügel, Täler und jede Menge Wald mit langstämmigen Bäumen neben Felsen und kleinen Dörfern.
Wir fahren auf Überlandstrassen mit Tempo 120, ab und zu muss gebremst werden wegen Kühen oder Affen auf der Strasse. Und immerwieder sieht man Schwarzafrikaner am Strassenrand, gehend oder wartend, weit weg vom nächsten Dorf…
Tags darauf starten wir unsere 3-Tageswanderung. In einem afrikanischen Kleinbustaxi, voller Schwarzafrikaner und wir 2 mit riesen Rucksäcken geht’s zum Ausgangspunkt unseres Wandertrails. Irgendwo im nirgendwo werden wir ausgeladen und suchen mal nach den ersten gelben Fusstritten, die uns in den nächsten Tagen den Weg weisen sollten.
Bereits nach gut 3km sind wir dann am Übernachtungsort angelangt. Es ist gerade mal halb 2!
Bleibt uns also genug Zeit zu überlegen, wie wir Besteck, Teller, Tasse basteln und wie wir die ziemlich dreckigen Matratzen etwas angenehmer aussehen lassen können. Und da kein wirklich sicheres Trinkwasser und kein heisses Wasser vorhanden ist, macht Michi mal ein Feuer.
Später geniessen wir lekker Boerewors und baked potatoes mit selber geschnitzen Löffeln.
Am Morgen, nach Instant-Kaffee aus der Petflasche und Toastbrot auf Grill mit Käse, brechen wir auf um die anstehenden knapp 14km zu bestreiten.
Die Landschaft ist herrlich: Felsen, Wiesen, Bäche – und ab und zu lässt sich sogar ein Weg erkennen ;o) Meist ist es aber nur ein schwach erkennbarer Trampelpfad, der nur von den Füssen, welche unter dem hohen Gras und Busch verschwinden, gespürt werden kann – Natur pur!
Die gelben Fussabdrücke sind immerwieder eine Erleichterung, dass wir noch auf dem Weg sind. Leider hält das Wetter nicht ganz stand und es beginnt leicht zu regnen, kurz bevor wir unsere Strecke bewältigt haben. Etwas nass, aber noch vor Mittag treffen wir am zweiten Übernachtungsort ein. Da uns auch hier die restlichen 2-4Sterne fehlen und Beine und Rücken nach kurzer Pause und Mittagsnack wieder gestärkt sind, entscheiden wir uns, die 3.Etappe auch gleich heute anzuhängen.
Erst kommen wir recht locker flockig voran, dann lässt sich das Gewicht des Rucksacks langsam spüren an Schultern und Becken. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, und so 2 bis 3 mal müssen wir zurück, da wir den Weg verloren haben. Als sich dann die km langsam bemerkbar machen, müssen wir noch eine Sumpfstrecke bewältigen, und so sehen wir anschliessend auch aus!
Wir sehnen uns nach einer Flasche, kühlem, nicht nach Metall schmeckendem Wasser. Motivation für den letzten Teil finden wir noch in Guineafowl-Federn und den Gedanken an eine Dusche.
Schliesslich treffen wir etwas abgekämpft, nach 27km-Marsch, aber glücklich bei den Potholes ein und fahren zurück ins Valleyview-Backbackers, wo die warme Dusche die Krönung des Tages bringt.
Den Rest des Blyde River Canyons besuchen wir dann per Auto :o) :
Pilgrims Rest – ehemaliges Goldgräberstädtchen
Echo Caves – Tropfsteinhöhlen, wo wir eine stündige Privatführung genossen
Three Rondavels – Aussicht auf den Canyon selbst
Verschiedene Wasserfälle
God’s window – Ausblick durch das “Fenster Gottes“ ;-)
Rainforest – Kleine Wanderung durch den Regenwald
Belvedere Trail – Wanderung in den Canyon zu einem Wasserfall

Donnerstag, 10. März 2011

Der Wilderness Trail, 6. - 9.3.2011 (Ausschnitte aus dem Tagebuch)

1. Tag:
Heute Morgen wird erst einmal gepackt für den WildernessTrail . Alles in einen Rucksack für drei Tage und natürlich Michis Fotorucksack (für uns genug, doch wie sich später herausstellt packen Südafrikaner grosszügiger….). Dann geht’s ein weiteres Mal los in den Park.
Bei einer kleinen Fluss- oder besser Bachquerung werden wir beim Stop von ca. einem Dutzend Wasserschildkröten angegriffen. Kaum haben sie uns erspäht, zappeln sie wie wild auf uns zu und wir müssen sie daran hindern, dass sie nicht unter die Räder geraten. Kurze Zeit später fahren wir wieder an eine Elefantenherde, die gerade das Schlammbad genossen hat.
Am Nachmittag ist es dann soweit und wir treffen „unseren“ Ranger Steve und seinen Begleiter Sambog. Verspätet, dafür mit haufenweise Kühlboxen mit Bier, Wein, Gin, Whisky usw kommen auch die 5 anderen dazu, alles Südafrikaner, männlich, zwischen 40 bis 60. Der Landcruiser wird gepackt, und ab geht’s mit einer ca. 2h Fahrt zum Camp am OlifantRiver. Natürlich nicht ohne Bierchen für unterwegs.

2.Tag:
Gebrievt wurden wir am Abend zuvor, nun um 5Uhr morgens ist tagwach, Sambok füllt Wasser in die Schüssel vor dem Hüttchen, zündet die ÖlLampe an und klopft an die Tür. Kurz Zeit für Kaffee, dann geht’s ab in den Busch.
Immer schön in Einerreihe, Steve voraus, dann Sambog, gefolgt von uns, wandern wir wortlos durch die Savanne. Zwischendurch wird gestoppt, um neu eine Fährte aufzunehmen, eine Spur zu erläutern oder damit die beiden Ranger ein Geräusch genauer wahrnehmen und einschätzen können. Dann plötzlich erblicken wir die ersten Büffel – eine ganze Herde! Denke alle haben ein leicht mulmiges Gefühl in der Magengegend, als wir da so nahe bei einer Herde von rund 300 Büffeln vorbeispazieren, stehen bleiben um Fotos zu machen und Tier und Mensch Angesicht zu Angesicht steht - ergreifend!
Bei einem Rast wird gefrühstückt, Fragen geklärt und die beiden Ranger erzählen verschiedene, spezielle Geschehnisse mit und von den Tieren.
Höhepunkt der Wanderung sind wohl die Rhinos, White Rhinos (bei uns Breitmaulnashorn). Gerade zweimal geraten wir an diese wunderschönen Tiere – Nr. 3 der BigFive bei Tag!
Zurück im Camp gibt’s Lunch, dann Mittagsschläfchen und anschliessend geht’s zum „Sundowner“. Kühlbox gefüllt und ab an den OlifantRiver! Dabei wird dann auch auf Olivias Geburtstag angestossen, zum ersten Mal, nach dem Abendessen singen die Jungs dann noch – vor dem Jägermeister…
Erschöpft und glücklich geht’s dann ab ins Bett.

3.Tag:
Procedere wie am Tag zuvor. Auch heute führen uns die beiden Ranger erfolgreich an White Rhinos.
Der Unterschied zu den Black Rhinos (Spitzmaulnashorn) lässt sich am besten an der Reaktion der beiden sonst gelassenen Ranger erkennen, die beim Anblick von 3 schlummernden Blackrhinos im Gebüsch vor uns auf einen Schlag unruhig und harsch ihre Anweisungen an uns geben. Jetzt wirds wohl ernst!
Sorgsam führen uns die Ranger um die schlafenden Tiere, damit diese nicht durch unsere Geräusche plötzlich aufschrecken und losrennen, sondern durch unsern Geruch gewarnt werden und in Gegenrichtung fliehen.  Danach ist Zeit, um auch die Wirklichen Unterschiede der beiden Nashornarten zu erläutern.
Den Sundownder am heutigen Tag geniessen wir bis die Dunkelheit anbricht, da es bereits die letzte Nacht in der Wildnis ist. Natürlich auch an diesem Abend gewohnt mit viel Alk und „Männersprüchen“.

Die Tage danach: 9. &10.03.2011
Morgens wird alles ins Auto gepackt und dann ausgiebig gefrühstückt.
Bei der Rückfahrt ins Letaba-Camp begegnen wir endlich Nr. 4 der BigFive – Löwen!
Gemütlich relaxen sie am Strassenrand im Schatten, sicher 6 Stück, vollgefressen nicht an den Menschen interessiert, die sich um sie versammeln. Natürlich wird nun ausgiebig gefilmt und fotografiert.
Dann der Abschied von den Rangers und den 5 Südafrikanern, sie uns freundschaftlich in ihre Häuser bei Joburg und Capetown eingeladen und uns Hilfe versprechen, wo immer wir auf unserer Reise anstehen könnten. Voll nett!
Den Rest des Tages sind wir wieder zu Zweit auf Pirschfahrt und Michi zaubert ein köstliches Nachtessen, während Olivia das Diary nachführt.


Kurz nach Beginn unserer heutigen Tour treffen wir eine Hyänenmutter mit ihren beiden Jungen. Endlich geht mal was, denn die Kleinen balgen und kämpfen miteinander und so stört uns das starke Gegenlicht bei unseren Aufnahmen und Beobachtungen nur mässig.
Eine Anmerkung der Redaktion: Hyänen sind sehr süss und keine hässlichen Assfresser!
Auf dem weiteren Weg stehen Autos am Strassenrand – da muss es was zu sehen geben! Und dem ist auch so, ein Gepard (cheetah) liegt verschlafen unter einem Strauch, leider eher etwas weit weg, aber es ist ein Gepard! ;o)
Heute geht auch Michis Puls mal etwas höher, als eine Elefantenmutter uns etwas harsch zu verstehen gibt, das wir ihr und ihrem Jungen eher etwas zu nahe sind.
Sonst sehen wir viel bereits bekanntes, nur der Leopard versteckt sich auch heute vor uns…
Abends haben wir wiedermal ein Bungalow mit Blick auf den OlifantsRiver (so stellen wir uns mal unser gemeinsames Heim vor….) :o)

Samstag, 5. März 2011

01.03.2011 – 05.03.2011
Nachdem uns im Marakele NP am Morgen der Kaffe von einem Straussen streitig gemacht wurde, machten wir uns auf den Weg Richtung Nordteil des Krüger Nationalparks.
Der Norden Südafrika’s sieht ganz anders aus als die Region Johannesburg: Viele gerade Strassen über Hügel und Täler, Tempounterschiede von 40-120 km/h auf der Autobahn, viele Stopps, Früchtemärkte an der Strasse, typische Dörfer und viele Schwarzafrikaner neben und auf der Strasse in Schuluniform oder farbenfroher Kleidung.
Der Jahreszeit entsprechend ist der Krüger Nationalpark sehr grün und die Tiere sind nicht immer einfach zu erspähen. Einige Erlebnisse im Krüger NP:
Beim Einchecken im PundaMariaRestcamp outeten wir uns zwangsläufig als Schweizer, denn wie sich herausstellte, waren wir überpünktlich einen Tag zu früh da! ;o)
Michi ist besonders angetan vom Schreiseeadler (African Fisheagle) und er konnte kaum genügend Fotos schiessen, besonders wenn dieser in Action war!
Olivia machen die Elefanten bis jetzt am meisten Eindruck, die so gemütlich im afrikanischen Stil vor unserem Auto über die Strasse schlendern – echt majestätisch! Manchmal auch eher angsteinflössend, wenn so ein Koloss nahe beim Auto ist, und Michi immer noch näher ranfahren möchte…
Einmal, als wir uns auf den Weg zum Picknick-Platz fürs Mittagessen machten, sahen wir 2 Elefanten, dann waren es plötzlich 3,4 und wir befanden uns mitten in einer riesen Elefantenherde! Von allen Seiten kamen sie und wir konnten nicht mehr weiter und mussten stets darauf achten, dass keiner von ihnen aggressiv wurde, da auch viele Kälber dabei waren. Nachdem der grösste Teil vorüber war und auch der Jüngling sich endlich von der Strasse treiben liess, kamen schon die nächsten 6 Elefanten und blieben im Schatten auf der Strasse stehen. Nach längerem Warten konnten wir doch noch passieren und unser Mittagessen geniessen.
Auch eine riesen Herde Büffel trafen wir an, die gerade vor uns die Strasse querte. Vor Erstaunen über uns blieben einzelne auf der Strasse stehen, und die folgenden kamen nicht mehr weiter: Stau! Da erschraken sie und das Wegrennen fühlte und hörte sich an wie ein kleines Erdbeben.
Neben den bereits genannten Tieren trafen wir weitere: Schildkröte, Leguan, Paviane, Kingfisher, Erdhörnchen, Gnus, Nyalas, Kudus, Impalas, Duikers, Wasserböcke, Büffel, Krokodile, Nilpferde und eine schwarze Mamba.
Das Wetter bis jetzt ist herrlich (Sonne, Sonne und Sonnenschein) und wir brüten den grössten Teil des Tages im Auto, da man es im Park selten verlassen darf.
Abends geniessen wir meist Braai (südafrikanisches Barbecue), mal Fleisch, mal Boerewors und trinken Savannah dazu. Über uns erscheinen nach 19.00h die Sterne, abertausende – himmlisch! ;o)

Montag, 28. Februar 2011

Nun ist alles im Auto verstaut, und wie sich später herausstellt auch ziemlich stabil gepackt. Abschied von Gilfillans und wir fahren Richtung Marakele-NationalPark. Das Linksfahren, v.a. das links schalten erfordert Konzentration und die Menge an Schlaglöcher bei Tempo 100 schnelle Reaktion.
Im NP angekommen geht’s nun mit max Tempo 30 weiter, und bereits jetzt sind wir sehr froh um unseren X-Trail…
Der Park bringt bereits einiges hervor: Warzenschweine, Kudus, Affen, Gnus, Zebras, Giraffen, Gazellen, und einen jungen, ab uns etwas unerfreuten Elefantenbullen.
Von unserem ersten Campplatz im Park sind wir absolut begeistert, da uns die grasenden Tiere beim Eindunkeln fast das Gras unter den Füssen wegfressen.
Während wir hier gemütlich den Abend ausklingen lassen und Tagebuch schreiben, schleicht sich ein Nahorn bis ca 15m an uns heran – krass!

Sonntag, 27. Februar 2011

Erste News:
Wir sind frühzeitig am Flughafen um die BusinessLounge noch geniessen zu können. Doch Frankfurt kämpft mit schlechtem Wetter, unser Flug wird, nachdem wir mit einem Gläschen Sekt angestossen haben, mit knapp zwei Stunden(!) Verspätung angegeben. Somit wäre der Flug nach Johannesburg bereits weg… Michi stürmt los, 15 Minuten vollen Einsatz hin und her, der sich dank den Businessclass Tickets lohnt -  wir können auf den früheren Flug umbuchen!
Nun haben wir ganze 20 Minuten bis wir am Gate sein müssen.
Das wäre ja kein Problem, wenn nicht die gesamte Kameraausrüstung vorsichtig untersucht, der Laptop ausgepackt und säuberlich durchgecheckt und die Benzinflaschen in Michis Tasche nicht verdächtig scheinen und in seinem Beisein auf Benzindämpfe getestet werden müssten…
Alles klappt jedoch perfekt, mit dem früheren Flug sind wir zur geplanten Zeit in Frankfurt und von da geht’s edel mit dem A380 Richtung Johannesburg.
Herzlich ist der Empfang von Gilfillans. Wir werden total verwöhnt und bekommen Hilfe und Tipps beim Ausrüsten unseres „white Dragon“ (Zitat von Hes Gilfillan).
Neben all den Besorgungen geniessen wir die Zeit auf deren gigantischen!!!! Farm und werden in die südafrikanische Küche eingeführt (Fleisch, Fleisch, und nochmals Fleisch – Michi freuts!) ;o)
Nun ist das Auto gepackt, der Kühlschrank voll und morgen geht’s los Richtung Norden.

Montag, 21. Februar 2011

Packliste

... für alle die es interessiert oder kann auch als Vorlage genommen werden, falls jemand eine ähnliche Reise vorhat.
Hier der Link

Donnerstag, 3. Februar 2011

Unser Gefährt

Die Reise rückt immer näher; wir können es kaum mehr erwarten. Unser Auto (welches wir gekauft haben) steht schon bereit und wartet auf uns.
Im Moment sieht es noch so aus:               


Aber bald wird noch ein Dachzelt montiert:

Freitag, 14. Januar 2011

Start

Unsere Reise werden wir am 24.2.2011 beginnen. Wir werden 4 Monate durch Südafrika, Swaziland, Lesotho, Namibia, Sambia und Botswana reisen.
Viel Spass auf unserem Blog